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„Es iſt nicht minder wahr,“ erwiederte Pierre,„vaß 3 Herr d'Exmos durch Dein Vertrauen, wie Martin⸗Guerre 8 durch ſein Gewiſſen, Dein Unglück gewußt hat, und Du
ſiehſt wohl, daß Beide ſchweigen.“ 1 „Aber was konnte Herr d'Ermes thun und ſagen?“ fragte Babette. 1
„Meine Schweſter, er konnte bei ſeiner Rückkehr 6. nach Paris Martin⸗Guerre kommen laſſen und ihm befeh⸗ 5 len, Dir ſeinen Namen zu geben! Er konnte ſtatt des Unbekannten ſeinen Stallmeiſter hierherſchicken, und ſo Sn gegen uns zugleich die Schuld ſeiner Borſe und die Schuld ſeines Herzens abtragen.“ n
„Nein, nein, er konnte das nicht,“ entgegnete die ſieh aufrichtige Babette traurig den Kopf ſchüttelnd.
„Wie! es ſtand ihm nicht frei, ſeinem Diener einen Befehl zu geben?“ pi
„Wozu ihm dieſen Befehl geben?“ verſetzte Babette.
„Wie! wozu?“ rief Pierre Peuqoy.„Wozu ein Vergehen wieder gut machen? Wozu eine Ehre retten? ſein Biſt Du wahnfinnig, Babette 2“
„Ach! nein, zu meinem Unglück!“ ſagte unter
Thränen das arme Mädchen.„Die Wahnfinnigen ver⸗ va geſſen.“ „Wie kannſt Du denn, wenn Du bei Vernunft biſt, ſen ſagen, Herr dErmes habe wohl gethan, von ſeinem An⸗ ſehen als Gebieter keinen Gebrauch zu machen, um Dei⸗ ſtrer
nen Verführer zu zwingen, Dich zu heirathen?“ gen „Mich heirathen! mich heirathen! ei! könnte er es?“
ſprach Babette ganz verwirrt. blin „Aber wer ſollte ihn denn hindern?“ riefen gleich⸗
zeitig Jean und Pierre. Bab Beide hatten ſich mit einer unwiderſtehlichen Bewe⸗ Es
gung erhoben, Babette fiel auf die Kniee.
„Ach!“ rief ſie,„verzeih' noch einmal, Bruder!.. 4 nahe
Ich wollte Dir das verbergen„Ich verbarg es mir
ſelbſt! Doch nun ſprichſt Du mir von unſerer gebrand
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