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dergeſtalt bis zur Tollheit getrieben, daß er mir ſeinen Entſchluß, Calais zu nehmen, in's Geſicht erklärte.“
„Ich hoffe alſo mehr als je,“ verſetzte Diana.
„Hofft nicht zu viel, Madame, denn ich wiederhole Euch, ſeitdem der Vicomte d'Exmos jenen furchtbaren Abſchied gegen mich ausgeſprochen, ſind zwei Monate abgelaufen. Wohl habe ich ſeitdem Kunde von meinem Widerſacher erhalten; er hat mir am Ende des Novem⸗ bers mit ängſtlicher Pünktlichkeit ſein Löſegeld geſchickt. doch von ſeiner ſtolzen Herausforderung kein Wort mehr.“
„Wartet, Mylord,“ erwiederte Diana,„Herr d'Exmos wird alle ſeine Schulden abzutragen wiſſen.“
„Ich bezweifle es, Madame, denn der Verfalltag iſt bald vorüber.“
„Was wollt Ihr damit ſagen?“ fragte Frau von Caſtro.
„Ich habe dem Vicomte d'Ermoès durch den Mann, den er mir ſchickte, verkündigen laſſen, ich würde auf den Erfolg ſeiner doppelten Ausforderung bis zum 1. Januar warten. Wir haben aber heute den 31. Decem⸗ er!“
„Nun!“ unterbrach ihn Diana,„er hat noch zwöl Stunden vor ſich.“ 5 4
„Das iſt richtig, Madame, voch wenn ich morgen zu dieſer Stunde keine Nachricht von ihm habe...
Er vollendete nicht. Lord Derby ſtürzte in dieſem Augenblick ganz erſchrocken in das Zimmer und rief:
„Mylord! Mylord! ich ſagte es wohl! es ſind die Franzoſen, und auf Calais haben ſie es abgeſehen.“
„Geht doch!“ erwiederte Lord Wentworth, der trotz ſeiner ſcheinbaren Sicherheit die Farbe wechſelte.„Geht doch! das iſt unmöglich! Wer beweiſt es! Abermals Ge⸗
rüchte, Worte, chimäriſcher Schrecken.“
„Ach! nein, leider Thatſachen!“ ſagte Lord Derby. „Leiſer, Derby, ſprecht leiſer,“ verſetzte der Gouver⸗


