Teil eines Werkes 
8.-11. Bdchn (1847)
Entstehung
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22 wir glauben, ſein Herz habe kein Gedächtniß, und das P

wird uns für ihn eben ſo leid thun, als für uns. Denn als redlicher Edelmann, der ſich ſo gut des geliehenen S Geldes erinnert, müßte er ſich noch beſſer der ihm an⸗ 5

vertrauten Geheimniſſe erinnern. Hiemit Gott befohlen, Freund.“ „Gott behüte Euch!“ ſprach der Bote von Gabriel De

und ſtand auf, um ſich zu entfernen.„Alle Eure Fragen R und alle Eure Worte ſollen meinem Herrn getreulich be⸗ ge richtet werden.“ ⸗ V Jean Peugoy begleitete den Mann bis zu der Thüre d

des Hauſes. Pierre aber blieb wie niedergeſchmettert in ſeiner Ecke. Nach vielen neuen Umwegen und vielem neuen Ver⸗ irren in dieſer verwickelten Stadt Calais, die er zu be⸗ greifen ſo große Mühe hatte, erreichte der ſchlendernde. Bote endlich das Hauptthor, von wo er, nachdem er ſeine Auslaßkarte vorgezeigt und nachdem man ihn ſorgfältig he durchſucht hatte, ins Freie hinaus konnte. 6 Er ging drei Viertelſtunden behenden Schrittes, ohne geſ anzuhalten, und marſchirte erſt, nachdem er ungefähr eine Pi Meile zurüͤckgelegt hatte, langſamer. geh

Dann erſt erlaubte er ſich auszuruhen; er ſetzte ſich viel auf einen Raſenhügel, ſchien nachzudenken und ein Lächeln . Zufriedenheit zeigte ſich in ſeinen Augen und auf ſeinen Lippen.

„Ich weiß nicht,“ ſagte er,„was ſie in dieſer Stadt Calais haben, daß einer immer trauriger und geheimniß⸗ voller iſt, als der andere. Wentworth hat, wie es ſcheint, eine Rechnung mit Herrn d'Ermés zu ordnen, und die Peugoh ſcheinen mir einen Groll gegen Martin⸗Guerre zu, hegen! Bah! was geht das am Ende mich an? Ich bin nicht traurig. Ich habe, was ich will und was ich brauche. Kein Federzug, kein Stückchen Papier, das iſt wahr; doch Alles iſt hier in meinem Kopf, und mit dem Plane vi We Herrn d'Ermos werde ich leicht in meinem Geiſte dieſen