Teil eines Werkes 
8.-11. Bdchn (1847)
Entstehung
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Hand ſich ein paar Staubkörnchen ab, die ſich an ſeinem rechten Aermel angehängt hatten.

„Dieſer, gnädiger Herr,“ ſprach Martin,„iſt der Ent⸗ ſchloſſenſte von Allen. Yvonnet iſt im Gefecht ein wah⸗ rer entfeſſelter Löwe, den nichts aufhält. Er ſtößt und haut mit einer Art von Hirnwuth. Hauptſächlich aber glänzt er im Sturm. Er muß immer zuerſt den Fuß auf die erſte Leiter ſetzen und die erſte franzöſiſche Fahne auf den feindlichen Mauern aufpflanzen.“

a iſt alſo ein wahrer Held,“ verſetzte Ga⸗ briel.

„Ich thue mein Möglichſtes,“ erwiederte Yvonnet beſcheiden,„Herr Martin⸗Guerre hat ſicherlich meine ſchwachen Bemühungen über ihrem Werthe ange⸗ ſchlagen.“

„Nein, ich laſſe Euch Gerechtigkeit widerfahren,“ entgegnete Martin,„und zum Beweiſe diene, daß ich, nachdem ich Eure Tugenden gerühmt, nun guch Eure Fehler bezeichnen werde. Yonnet, gnädiger Herr, iſt der Teufel ohne Furcht, von dem ich ſpreche, nur auf dem Schlachtfeld. Für ſeinen Muth iſt es nothwendig, daß um ihn her die Trommeln raſſeln, die Pfeile ſchwirren, die Kanonen donnern. Außerdem, im 4 wöhnlichen Leben, iſt Yvonnet ſchüchtern, empfindlich für Eindrücke, nervös wie ein junges Mädchen. Seine Empfindlichkeit fordert die größte Schonung. Er bleibt nicht gern allein in der Finſterniß, es ſchauert ihm vor Mäuſen und Spinnen und er verliert das Bewußt⸗ ſein wegen einer Schramme. Er findet ſeine kriegeri⸗ ſche Kühnheit nur wieder, wenn ihn der Geruch des Pulvers und der Anblick des Blutes berauſchen.“

„Gleichviel,“ ſagte Gabriel,„da wir ihn nicht auf den Ball, ſondern zum Gemetzel führen, ſo iſt Yvonne der Zarte angenommen.“

Yvonnet verbeugte ſich vor dem Vicomte d'Erms nach allen Regeln und entfernte ſich lächelnd und ni

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