Teil eines Werkes 
8.-11. Bdchn (1847)
Entstehung
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„Ich zähle alſo auf ſie und auf Dich. Was Dei⸗ neu Theil betrifft, Martin„

„Sprechen wir nicht hievon.“ unterbrach ihn Martin.

„Sprechen wir im Gegentheil davon. Ueberleben

wir den Kampf, mein braver Diener, ſo gelobe ich Dir

hiemit feierlich, für Dich zu thun, was Du für mich ge⸗

than haſt, und Dir ebenfalls gegen Deine Feinde zu

dienen; ſei unbeſorgt. Mittlerweile Deine Hand, mein „Getreuer.“

„Oh, gnädiger Herr!“ rief Martin⸗Guerre, indem er ehrfurchtsvoll die Hand küßte, die ihm Gabriel reichte.

„Vorwärts, Martin,“ ſprach der Vicomte d'Ermos, „fange ſogleich an zu ſuchen. Verſchwiegenheit und Muth! Ich muß jetzt allein ſein.“

Verzeiht, wird der gnädige Herr zu Hauſe blei⸗ ben?“ fragte Martin.

„Ja, bis um ſieben Uhr. Ich muß erſt um acht Uhr nach dem Louvre gehen,“

„Dann, Herr Vicomte, hoffe ich Euch vor ſieben

Uhr wenigſtens ein Muſter vom Perſonal Eurer Truppe

vorſtellen zu können.“ Martin verbeugte ſich und ging ganz ſtolz und ſchon mit ſeiner hohen Sendung beſchäftigt hinaus.

Gabriel blieb allein; er brachte den Reſt des Ta⸗

ges damit zu, daß er den Plan, den ihm Jean Peu⸗ goy gegeben, prüfend betrachtete, Noten ſchrieb, in ſeinem Zimmer auf⸗ und abging und nachſann.

Er durfte am Abend nicht einen einzigen Einwurf des Herzogs von Guiſe unbeantwortet laſſen.

Nur von Zeit zu Zeit unterbrach er ſich, um mit feſter Stimme und glühendem Herzen zu wiederholen:

„Ich werde Dich retten, mein Vater! meine Diana, ich werde Dich retten.“ Gegen ſechs Uhr nahm Gabriel auf die dringen⸗