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Eiſen, noch das Feuer fürchten, die den Hunger und
den Durſt, die Kälte und die Hitze zu ertragen im Stande ſind, die gehoͤrchen wie die Engel und ſich ſchlagen wie die Teufel. Iſt das möglich?“
„Je nachdem. Werden ſie gut bezahlt?“ fragte Martin⸗Guerre.
„Ein Goldſtück für jeden Blutstropfen. Mein Ver⸗
mögen iſt das Geringſte, was ich bei den frommen und
harten Aufgaben, die ich zum Ziele führen muß, be⸗ klage.“
8„Unter dieſen Bedingungen, gnädiger Herr, ſammle ich Euch in zwei Stunden gute Schnapphähne, welche über ihre Wunden nicht klagen werden, dafür ſtehe ich. In Frankreich, beſonders in Paris, iſt nie Mangel an ſolchen Burſchen. Doch, wem werden ſie dienen?“
„Mir ſelbſt,“ ſprach der Vicomte d'Ermés.„Nicht als Kapitän der Garden, ſondern als Freiwilliger werde ich den Feldzug machen, den man vorbereitet. Ich muß eigene Lente haben.“
„Ahl wenn es ſich ſo verhält, gnädiger Herr, habe ich vor Allem bei der Hand und auf das erſte Zeichen bereit fünf bis ſechs von unſern alten Burſchen aus dem Lothringer Krieg. Sie werden gelb, die armen Teufel, ſeitdem Ihr ſie verabſchiedet habt. Wie wer⸗ den ſie ſich freuen, wenn ſie mit Euch zum Feuer zu⸗ rückkehren dürfen! Ah! für Euch ſelbſt habe ich ſie zu rekrutiren? Oh! gut, dann werde ich Euch ſchon dieſen Abend Eure Gallerie vollſtändig vorſtellen.“
„Gut! eine nothwendige Bedingung ihrer An⸗ nahme iſt, daß ſie ſich bereit halten müſſen, Paris zu jeder Stunde zu verlaſſen und mir überallhin zu fol⸗ gen, wohin ich gehen werde, ohne Fragen oder Bemer⸗ kungen, ohne nur zu ſchauen, ob wir gegen Süden oder gegen Norden marſchiren.“
„Zum Ruhme und zum Gold marſchiren ſie mit verbundenen Augen, gnädiger Herr.“


