Teil eines Werkes 
8.-11. Bdchn (1847)
Entstehung
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werden vielleicht, bedenke es wohl, ohne Belohnung bleiben! Martin, bedenke, der Plan, den ich ausführen

muß, macht mir, wenn ich ihn ins Auge faſſe, ſelbſt

bange.“

„Gut! die Gefahren und ich kennen einander,“ ſagte Martin mit hochmüthiger Miene,„und wenn man die Ehre gehabt hat, gehenkt zu werden..

„Martin,“ ſprach Gabriel,„wir werden den Ele⸗ menten trotzen, uns über den Sturm freuen, über das Unmögliche lachen müſſen.“

„Wir werden lachen! Offenherzig zu ſprechen, gnä⸗ diger Herr, ſeit meinem Galgen erſcheinen mir die Tage, die ich ſehe, als Gnadentage, und ich werde un⸗ ſern lieben Herrgott nicht wegen der Portion zanken, die er mir noch zumeſſen will. Was uns der Kauf⸗ mann über den Handel bewilligt, darf man nicht rech⸗

nen, ſonſt iſt man ein Undankbarer oder ein Alberner.“

„Es iſt alſo abgemacht, Du theilſt mein Loos und folgſt mir?“

„Bis in die Hölle, gnädigſter Herr, vorausgeſetzt, daß es geſchieht, um Satan zu verhöhnen, denn man iſt guter Katholik.“

„Befürchte nichts in dieſer Hinſicht. Du wirſt vielleicht mit mir Dein Heil in dieſer Welt gefährden, doch nicht in jener.“

„Mehr brauche ich nicht. Aber der gnädige Herr hatte nichts Anderes von mir zu verlangen, als mein Leben?“

„Doch wohl,“ erwiederte Gabriel, über die helden⸗ müthige Naivetät dieſer Frage lächelnd,„doch wohl, Du mußt mir auch noch einen Dienſt thun.“

„Sprecht, gnädiger Herr!“

„Es wäre mir lieb, wenn Du mir ſo ſchnell als möglich, heute noch, wenn es ſein könnte, ein Dutzend Kameraden von Deinem Schlage aufſuchen und finden würdeſt, wackere, ſtarke, kühne Leute, welche weder das

dem ich Dich führen will, und ſo große Anſtrengungen

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