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Schlag, den Ihr wie ich für nothwendig erachtet, wie und wann ſoll man ihn verſuchen?“
„Gnädigſter Herr, ich glaube dies zu wiſſen.“
„Iſt es möglich?“ rief der Herzog.„Oh! ſprecht, ſprecht, mein Freund!“
„Mein Gott! ich habe vielleicht ſchon zu raſch ge⸗ ſprochen. Der Vorſchlag, den ich Euch zu machen habe, gehört vielleicht zu denjenigen, welche langer Vorberei⸗ tung bedürfen wurden. Ihr ſeid ſehr groß, gnädigſter Herr; doch deſſen ungeachtet kann das, was ich Euch zu ſagen habe, ſogar Euch ſelbſt alles Maß überſchreitend erſcheinen.“
„Ich bin dem Schwindel nicht ſehr unterworfen,“ entgegnete lächelnd der Herzog von Guiſe,
„Gleichviel, gnädigſter Herr,“ ſprach der Vicomte dErmös.„Beim erſten Anblick, ich befürchte es und ſage es Euch zum Voraus, wird Euch mein Plan ſelt⸗ ſam, wahnſinnig, unausführbar erſcheinen Er iſt in⸗ deſſen nur ſchwierig und gefahrvoll!“
„Ein Reiz mehr!“
„Es iſt alſo abgemacht, daß Ihr nicht von Anfang an darüber erſchrecken werdet. Man wird ſich, ich wie⸗ derhole es, großen Gefahren preisgeben müſſen. Doch die Mittel des Gelingens ſind in meiner Gewalt, und wenn ich Euch dieſelben entwickelt habe, werdet Ihr es mir ſelbſt zugeſtehen.“
„Wenn es ſich ſo verhält, ſprecht, Gabriel,“ ſagte der Herzog.„Doch,“ fügte er ungeduldig bei,„wer unterbricht uns abermals? Klopft Ihr, Thibault?“
„Ja, gnädigſter Herr,“ antwortete der Kammer⸗ diener eintretend.„Der gnädigſte Herr hat mir be⸗ fohlen, es ihm zu melden, wenn die Stunde des Rathes gekommen wäre, und es hat ſo eben zwei Uhr geſchlagen. Herr von Saint⸗Remy und die andern Herren werden ſogleich erſcheinen, um Monſeigneur abzuholen.“ „Es iſt wahr, es iſt wahr,“ verſetzte der Herzog


