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Saint⸗Quentin in Erfüllung gegangen waren, zogen wie ein Blitz vor den Augen von Gabriel vorüber.
In zehnmal weniger Zeit, als wir brauchen, um dieſes zu ſchreiben, hatte ſich die muthige und ſtets fe⸗ derkräftige Seele des jungen Mannes wieder erhoben. Er hatte einen Entſchluß gefaßt, einen Plan entwor⸗ fen, einen Ausgang erſchaut.
Der König und ſeine Favoritin ſahen mit Erſtau⸗ nen und beinahe mit Schrecken, wie er ſeine bleiche,
aber ruhige Stirne wieder erhob. „Es ſei,“ ſprach er nun.
„Ihr fügt Euch?“ verſetzte der König.
„Ich entſchließe mich,“ erwiederte Gabriel.
„Wie? erklärt Euch.“
„Hört mich, Sire. Das Unternehmen, durch das ich Euch eine Stadt für diejenige zurückzugeben ver⸗ ſuchen würde, welche Euch die Spanier beſetzt haben, käme Euch verzweifelt, unmöglich, wahnſinnig vor, nicht wahr? Seid aufrichtig, Sire, und auch Ihr, Ma⸗ dame, ſo beurtheilt Ihr es im Grunde?“
„Es iſt wahr,“ antwortete Heinrich.
„Ich befürchte es,“ fügte Diana bei.
„Aller Wahrſcheinlichkeit nach,“ fuhr Gabriel fort, „würde mich der Verſuch das Leben koſten, ohne andere Reſultate herbeizuführen, als daß man mich für einen lächerlichen Narren halten müßte.“
„Ich habe es Euch nicht vorgeſchlagen,“ ſprach der König.
„Und es wird ohne Zweifel vernünftig ſein, darauf zu verzichten,“ ſagte Diana.
„Dennoch erklärte ich Euch, ich wäre dazu ent⸗ ſchloſſen,“ ſprach Gabriel.
Heinrich und Diana konnten ſich einer Geberde der Bewunderung nicht erwehren.
„Oh! nehmt Euch in Acht!“ rief Heinrich.
„Vor was? daß ich mein Leben nicht verliere?“ verſezte Gabriel laut lachend,„längſt habe ich es zum
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