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Majeſtät und von Euch, Madame,“ ſprach Mont⸗ morency.
Er machte Diana, während er ſich vor ihr verbeugte, ein Zeichen der Ermuthigung, deſſen ſie indeſſen nicht zu bedürfen ſchien.
Coligny drückte Gabriel die Hand und ging ſodann hinter ſeinem Oheim hinaus.
Der König und die Favoritin blieben allein mit Gabriel, der ganz erſchrocken war über die unvorher⸗ geſehene und geheimnißvolle Protection, die ihm die Mutter von Diana von Caſtro gewährte.*½
XXViI. Die andere Piana.
Trotz ſeiner entſchiedenen Selbſtbeherrſchung konnte es Gabriel nicht verhindern, daß Bläſſe ſein Geſicht bedeckte und die Aufregung ſeine Stimme erſchütterte, als er nach einer Pauſe zum König ſprach:
„Sire, zitternd, aber dennoch mit tiefem Vertrauen zu Eurem königlichen Verſprechen, wage ich es, geſtern erſt der Gefangenſchaft entkommen, Eure Majeſtät an die feierliche Verbindlichkeit zu erinnern, die ſie gegen mich einzugehen die Gnade gehabt hat. Der Graf von Montgommery lebt noch, Sire, ſonſt hättet Ihr längſt meine Worte gehemmt.„„
Er hielt mit bewegter Bruſt inne. Der König
blieb unbeweglich und ſtumm. Gabriel fuhr fort:
„Nun, Sire, da der Graf von Montgommery noch lebt und ich nach dem Zeugniß des Herrn Admirals
über die beſtimmte Friſt den Wiberſtand von Saint⸗


