Teil eines Werkes 
4.-7. Bdchn (1847)
Entstehung
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XXVI.

Worin die Boldſeligkeit von Maria Stuart ſo flüchtig im Roman, wie in der Geſchichte von Frankreich vorüberzieht.

Als Gabriel mit dem Admiral Coligny vor die Pforten des Louvre kam, wurde er mit dem erſten Wort, das er hörte, niedergeſchmettert.

Der König empfing an dieſem Tage nicht.

Obgleich Admiral und Neffe von Montmorench, war Coligny doch zu ſehr vom Verdacht der Ketzerei befleckt, um viel Anſehen bei Hofe zu haben. Was den Kapitän der Garde, Gabriel d'Ermoͤs, betrifft, ſo hat⸗ ten die Huiſſiers des königlichen Hauſes Zeit gehabt, ſein Geſicht und ſeinen Namen zu vergeſſen. Die zwei Freunde hatten Mühe, nur durch die äußeren Pforten zu kommen.

Im Innern war es noch viel ſchlimmer, Sie ver⸗ loren mehr als eine Stunde mit Sprechen, Beſtechen und ſogar mit Drohen. Sobald es ihnen gelungen war, eine Hellebarde in die Höhe zu bringen, verſperrte ihnen eine andere den Weg. Alle dieſe mehr oder min⸗ der unbeſiegbaren Drachen, welche die Könige bewachen, ſchienen ſich vor ihnen zu vervielfältigen.

Als ſie aber durch Hartnäckigkeit in die Gallerie gelangten, welche unmittelbar vor dem Cabinet des Königs kam, war es ihnen unmöglich, weiter vor⸗ zudringen. Der Befehl war zu ſtreng. Mit dem Con⸗ netable und Frau von Poitiers eingeſchloſſen, hatte der König auf's Schärfſte befohlen, ihn unter keinem Vor⸗ wande zu ſtören.

Gabriel mußte bis zum Abend warten, um Audienz zu bekommen.

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