Teil eines Werkes 
4.-7. Bdchn (1847)
Entstehung
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Eurigen beizutreten, ſo kann der Herr Admiral bezeu⸗ gen, daß ich Euch einen ſtarken Arm und ein feſtes Herz biete. Aber es iſt wahr, daß ich mich nicht ganz und gar und ohne Berechnung geben kann, denn ich gehöre einem nothwendigen und furchtbaren Werke, das der Zorn Gottes und die Bosheit der Menſchen mir auferlegt haben, und ſo lange dieſes Werk nicht voll⸗ bracht iſt, bin ich nicht der Herr meines Geſchickes. Das Lvos eines Anderen nimmt zu jeder Stunde und jedes Ortes das meinige in Anſpruch.“

„Man kann ſich einem Menſchen eben ſo gut als einer Sache weihen,“ ſprach Theodor von Boze.

„Und in dieſem Falle,“ ſagte Coligny,„ſind wir glücklich, Freund, Euch zu dienen, wie wir ſtolz darauf ſein werden, uns Eurer zu bedienen.“

„Unſere Wünſche begleiten Euch, und unſer Wille wird Euch im Falle der Noth unterſtützen,“ fügte la Renaudie bei.

Ihr ſeid Helden und Heilige,“ rief Ga⸗ briel. 3 „Nur nimm Dich in Acht, junger Mann,“ ſagte der ſtrenge la Renaudie in ſeiner vertraulichen und großartigen Sprache;„nimm Dich in Acht, wenn wir Dich einmal Bruder nennen, mußt Du unſerer würdig bleiben. Wir können in unſeren Reihen eine Beſonder⸗ ergebenheit zulaſſen; doch das Herz täuſcht ſich manch⸗ mal ſelbſt. Biſt Du ſicher, junger Mann, daß, wenn Du Dich einzig und allein dem Gedanken eines Andern geweiht glaubſt, kein perſönlicher Gedanke ſich in Deine Handlungen miſcht? Biſt Du bei dem Zweck, den Du verfolgſt, völlig und durchaus uneigennützig? Wirſt Du nicht von irgend einer Leidenſchaft berathen, und wäre dieſe Leidenſchaft auch die edelſte von der Welt?“

„Ja,“ ſprach Theodor von Beze,„wir verlangen Eure Geheimniſſe nicht von Euch. Aber ſteigt in Euer Herz hinab, ſagt uns, ob Ihr, wenn Ihr das Recht hättet, uns alle ſeine Gefühle und Entwürfe mitzutheilen, in

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