Teil eines Werkes 
4.-7. Bdchn (1847)
Entstehung
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allein, um ſich die Neuigkeiten der Religion mitzuthei⸗ len und entweder die Neophyten, welche, unſere Grund⸗ ſätze theilend, auch unſere Gefahren zu theilen verlan⸗ gen, oder diejenigen zu empfangen, welche wir ihres perſönlichen Verdienſtes wegen für unſere Sache zu ge⸗ winnen bemüht ſein möchten. Wir danken dem Admi⸗ ral, daß er Euch hierher geführt hat, Herr Vicomte, denn Ihr gehört ſicherlich zu den Letztern.“

„Und ich, meine Herren, gehöre zu den Andern,“ ſagte mit einem einfachen, beſcheidenen Weſen vortretend der Unbekannte, der bis jetzt beiſeit geblieben war. „Ich bin einer von den demüthigen Träumern, welche vas Licht Euerer Gedanken in Euren Schatten zieht, und der ſich gern annähern möchte.“

„Ambroiſe, bald werdet Ihr unter den Aus⸗ gezeichnetſten unſerer Brüder zählen,“ ſprach la Re⸗ naudie.„Ja, meine Herren,“ fuhr er ſich an Coligny und Beze wendend fort,„derjenige, welchen ich Euch vorſtelle, ein allerdings noch junger und unbekannter Practicus, wird, dafür ſtehe ich, eine der Glorien der Religion werden, denn er arbeitet und denkt viel, und da er von ſelbſt zu uns kommt, ſo müſſen wir uns freuen, denn bald werden wir mit Stolz unter den Unſrigen Ambroiſe Paré nennen.“

„Oh! Herr Kapitän!“ rief Ambroiſe.

„Durch welchen Lehrer iſt Ambroiſe Paré unter⸗ richtet worden?“ fragte Theodor von Beze.

„Durch den Geiſtlichen Chaudieu, je mich mit Herrn de la Renaudie bekannt gemacht hat,“ antwor⸗ tete Ambroiſe.

„Und habt Ihr ſchon feierlich abgeſchworen?“

„Noch nicht,“ erwiederte der Wundarzt.„Ich will aufrichtig ſein und mich erſt verbinden, wenn ich die Sache genau kenne. Ich geſtehe aber, ich hege noch einige Zweifel und es ſind mir einige Dinge noch zu dunkel, als daß ich mich ohne Rückhalt und ohne Um⸗