Teil eines Werkes 
4.-7. Bdchn (1847)
Entstehung
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cher erreicht hatten und vor der Thüre der oberſten und elendſten Stube des Hauſes ſtanden, that Coligny drei Schläge an dieſe Thüre, nicht mit der Hand, ſondern mit dem Fuß.

Man öffnete und ſie traten ein.

Sie kamen in eine ziemlich große, aber kahle und traurige Stube. Zwei ſchmale Fenſter, von denen das eine auf die Rue Saint⸗Jacques und das andere auf einen Hinterhof ging, verliehen derſelben nur einen düſteren Schein. Das ſämmtliche Geräthe beſtand aus vier Schämeln und einem Tiſch mit gedrehten Füßen.

Als der Admiral eintrat, kamen ihm zwei Männer, die ihn zu erwarten ſchienen, entgegen. Ein Dritter blieb beſcheiden am Fenſter ſtehen und machte nur von ferne eine tiefe Verbeugung vor Coligny.

„Theodor und Ihr, Kapitän,“ ſagte der Admiral zu den zwei Männern, die ihn empfangen hatten,„ich bringe Euch einen Freund, einen Freund, wenn nicht in der Vergangenheit oder der Gegenwart, doch, glaube ich, in der Zukunft.“

Die zwei Unbekannten verbeugten ſich ſtillſchwei⸗ gend vor dem Vicomte d'Ermès. Dann ſprach der Jüngere, der ſich Theodor nannte, leiſe und ſehr leb⸗ haft mit Coligny.

Gabriel trat ein wenig bei Seite, um ihnen Frei⸗ heit zu laſſen, und konnte nun nach ſeinem Gefallen die⸗ jenigen betrachten, welchen ihn der Admiral vorgeſtellt hatte, und deren Namen er noch nicht wußte.

Der Kapitän hatte die ausgeſprochenen Züge und das beſtimmte Weſen eines Mannes der Entſchloſſenheit und der Handlung. Er war groß, braun und nervig. Man brauchte kein Beobachter zu ſein, um die Kühn⸗ heit auf ſeiner Stirne, das Feuer in ſeinen Augen, den thatkräftigen Willen in den Falten ſeiner zuſammenge⸗ preßten Lippen zu leſen.

Der Gefährte dieſes ſtolzen Abenteurers glich eher einem Höfling; es war ein anmuthiger Cavalier mit

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