Teil eines Werkes 
4.-7. Bdchn (1847)
Entstehung
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Pont au Change überſchritten hatte, ſeinen Weg längs der Grove fortſetzte, bemerkte er von ferne einen Mann, der ebenfalls in einen Mantel gehüllt war, doch in einen Mantel, der gröber und feſter geſchloſſen, als der ſeinige. Dabei war dieſer Mann bemüht, ſeine Ge⸗ ſichtszüge unter der breiten Krämpe ſeines Hutes zu verbergen.

Obgleich Gabriel Anfangs unbeſtimmt die Haltung einer befreundeten Perſon zu unterſcheiden glaubte, ging er doch ſeines Weges. Doch der Unbekannte machte beim Anblick des Vicomte d'Erméès eine Bewegung, ſchien zu zögern, blieb dann völlig ſtehen und ſagte behutſam:

„Gabriel! mein Freund!“

Er entblößte ſich halb das Geſicht, und Gabriel ſah, daß er ſich nicht getäuſcht hatte.

„Herr von Coligny,“ rief er, jedoch ohne die Stimme zu erheben.„Ihr auf dieſem Platze! zu dieſer“

Stunde!“

„St!“ machte der Admiral.„Ich geſtehe, daß ich in dieſem Augenblick nicht erkannt, beſpäht, gefolgt ſein wollte. Als ich Euch aber ſah, mein Freund, nach einer ſo langen Trennung, nach ſo viel Unruhe über Eure Perſon, konnte ich dem Bedürfniſſe, Euch zu rufen und die Hand zu drücken, nicht widerſtehen. Seid wann ſeid Ihr in Paris?“

„Seit dieſem Morgen; ich wollte vor Allem Euch im Louvre aufſuchen.“

„Nun, wenn Ihr nicht zu große Eile habt, macht einige Schritte mit mir. Ihr werdet mir ſagen, wie es Euch während dieſer langen Abweſenheit gegan⸗ gen iſt.“

„Ich werde Euch Alles ſagen, was ich ſagen kann, Euch, dem redlichſten und ergebenſten der Freunde,“ ſprach Gabriel.„Nichtsdeſtoweniger, Herr Admiral, wollt mir zuerſt eine Frage über einen Punkt erlauben, der mich mehr als Alles in der Welt intereſſirt.“

See

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