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„Aber, gnädiger Herr ℳ wollte Martin ein⸗ wenden.
„Genug hierüber,“ unterbrach ihn Gabriel.„Meine gute Aloyſe, Du wirſt dafür beſorgt ſein, daß der Mann befriedigt wird. Dieſe Angelegenheit wird ihre Stunde haben. Doch Du weißt,“ fügte er die Stimme dämpfend bei,„ehe ich den Verrath gegen den Stall⸗ meiſter beſtrafe, habe ich vielleicht den Verrath gegen den Herrn zu rächen.“
„Leider!“ ſeufzte Aloyſe.
„Es iſt acht Uhr,“ ſprach Gabriel.„Ich werde unſere Leute erſt bei meiner Rückkehr ſehen, denn ich will bei der Eröffnung der Pforten des Louvre anweſend ſein; kann ich nur um Mittag zum König gelangen, ſo werde ich wenigſtens mit dem Admiral und mit Herrn von Guiſe ſprechen.“
Und nachdem Ihr den König geſehen, kommt Ihr ſogleich hierher zurück, nicht wahr?“ fragte Aloyſe.
„Sogleich, ſei unbeſorgt, gute Amme. Es ſagt mir etwas, ich werde als Sieger aus allen dieſen fin⸗ ſteren Hinderniſſen hervorgehen, weiche die Intrigue und die Frechheit um mich her aufhäufen.“
„Ohl ja, wenn Gott mein glühendes Gebet erhört, wird es ſo ſein!“ ſprach Aloyſe.
„Ich gehe. Bleibe, Martin, ich muß allein ſein. Wir werden Dich rechtfertigen und Dich befreien, Freund. Aher ſiehſt Du, ich habe vor Allem eine an⸗ dere Rechtfertigung und Befreiung zu bewerkſtelligen. Auf baldiges Wiederſehen, Amme!“
Aloyſe und Martin küßten die Hände, die ihnen der junge Mann reichte. Dann verließ er das Haus allein, zu Fuß, in einen weiten Mantel gehüllt, und ſchlug ernſt und kühn den Weg nach dem Louvre ein.
„Ach!“ dachte die Amme,„ſo habe ich einſt ſeinen Vater weggehen ſehen, der ſeitdem nicht mehr zurückge⸗ kommen iſt.“
In dem Augenblick, wo Gabriel, nachdem er den


