Teil eines Werkes 
4.-7. Bdchn (1847)
Entstehung
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Folgendes. Höre wohl.—:„Ich komme von Nohon...—“ Du verſtehſt? Nicht von Montargis, von Noyon.“— Ich komme von Nohon, wo einer Eurer Bekannten ge⸗ henkt worden iſt. Dieſer Eine heißt Martin⸗Guerre.“— Behalte wohl dieſen Namen: Martin⸗Guerre.“— Man hat Martin⸗Guerre, nachdem man ihn des Geldes be⸗

raubt, das er bei ſich trug, gehenkt, aus Furcht, er

könnte klagen. Aber ehe man ihn zum Galgen führte, hatte er Zeit, mich zu beauftragen, Euch von dieſem Unglück in Kenntniß zu ſetzen, damit Ihr, wie er ſagte, ein neues Löſegeld für ſeinen Herrn zuſammenbringen könntet. Er hat mir verſprochen, Ihr würdet mir für meine Mühe zehn Thaler bezahlen. Ich habe ihn hängen ſehen und bin ſodann hierher gegangen.“— Das iſt es, was Du der guten Frau ſagen mußſt. Haſt Du begriffen?““ fragtet Ihr mich.

„„Ja Meiſter,““ antwortete ich;„nur ſagtet Ihr zuerſt zwanzig Thaler und jetzt ſagt Ihr zehn.““

„„Dummkopf!““ erwiedertet Ihr,„„hier haſt Du zum Voraus die zehn anderen.““

„„Das laſſe ich mir gefallen,““ ſagte ich.„„Aber wenn mich die gute Frau Aloyſe fragt, wie Herr Martin⸗ Guerre, den ich nie geſehen und den ich geſehen haben muß, beſchaffen geweſen ſei?““

„„Schau mich an.““

„„Ich ſchaue Euch an.““

„„Nun! Du wirſt Martin ſchildern, als ob ich ſelbſt er wäre.““

„Das iſt ſeltſam!“ ſagte Gabriel, der dem Erzähler mit tiefer Aufmerkſamkeit zuhörte. So bin ich denn,“ fuhr der Bauer fort,„ſo bin ich denn gefommen, mein Meiſter, bereit, die Lection zu wiederholen, die Ihr mich zweimal gelehrt habt, ſo daß ich ſie beinahe auswendig konnte, und nun finde ich Euch vor mir hier! Es iſt wahr, daß ich mich unter Weges etwas aufgehalten und in den Schenken Eure zehn Thaler verzehrt habe, in der Hoffnung, bald die