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„Ihr? unmöglich! hättet Ihr Euer eigenes Henken verkündigen können?“
„Aber warum, und wo und wann habe ich Dir ſolche Schauerlichkeiten mitgetheilt?“ fragte Martin.
„Ich muß alſo zu dieſer Stunde Alles ſagen?“
„Ja, Alles.“
„Trotz der Verſtellung, die Ihr mir empfohlen habt.“
„Trotz der Verſtellung.“
„Nun wohl, da Ihr ſo wenig Gedächtniß habt, ſo werde ich Alles ſagen; ſchlimm für Euch, daß Ihr mich dazu zwingt. Vor ſechs Tagen war ich am Morgen beſchäftigt, mein Feld auszugäten..
„Vor Allem, wo iſt Dein Feld?“ fragte Martin.
„Muß ich wahre Wahrheit antworten, Meiſter?“ ſagte der Bauer.
„Ei! gewiß, Schafskopf!“
„Mein Feld iſt hinter Montargis. Ich arbeitete, Ihr kamet, einen Reiſeſack auf dem Rücken, die Straße einhergezogen. 5
„„Hel Freund, was machſt Du da?““(Ihr ſprecht.)
„„Ich gäte, Meiſter.“(Ich ſpreche.)
„„Wie viel trägt Dir dieſes Handwerk ein?““
„„Ein Jahr ins andere vier Sous täglich.““
„„Willſt Du zwanzig Thaler in zwei Wochen ge⸗
winnen?““
„„Ich frage Dich ja oder nein.““
„„Ja wohl.““
„„Du wirſt auf der Stelle nach Paris aufbrechen. Wenn Du gut marſchirſt, biſt Du ſpäteſtens in fünf bis ſechs Tagen dort, Du fragſt nach der Rue des Jardins⸗Saint⸗Paul und dem Hotel des Vicomte d'Exmos. In dieſes Hotel ſchicke ich Dich. Der Vicomte wird nicht dort ſein. Aber Du wirſt die Dame Aloyſe, eine gute Frau, ſeine Amme, finden. Und dieſer ſagſt Du
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