Teil eines Werkes 
4.-7. Bdchn (1847)
Entstehung
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Tagen Paris und dieſes Haus wiederſehen, wo ich vor zwölf Tagen angekommen und ſchlimmer empfangen worden bin, als ich nach ſo vielen Prüfungen erwartete. Das iſt meine Geſchichte.“

„Nun! ich, was dieſe Geſchichte betrifft, ich könnte Dir wohl eine andere erzählen, eine ganz verſchiedene, die ich unter meinen Augen habe in Erfüllung gehen ſehen.“

„Die Geſchichte von meinem Numero 27“ ſagte Martin ruhig.„Meiner Treue, gnädiger Herr, wenn es nicht unbeſcheiden wäre, und wenn Ihr die Güte haben wolltet, mich mit zwei Worten zu berühren, ſo wäre ich ſehr neugierig, ſie zu erfahren.“

„Spotteſt Du, Burſche?“ rief Gabriel.

„Oh! der gnädige Herr, kennt meine tiefe Ehr⸗ furcht! Aber ſeltſamer Weiſe hat mich dieſes andere Ich in große Verlegenheiten gebracht, nicht wahr? Es hat mich in grauſame Klemmen verſetzt! Deſſenungeachtet intereſſire ich mich für daſſelbe. Bei meinem Ehren⸗ wort! ich hätte, glaube ich, am Ende die Schwäche, den ſchlimmen Geſellen zu lieben.“

„Ein ſchlimmer Geſelle, in der That!“ ſagte Gabriel.

Er wollte vielleicht die Erzählung der Uebelthaten von Arnauld du Thill beginnen, aber er wurde von ſeiner Amme unterbrochen, welche gefolgt von einem Manne in Bauerntracht eintrat.

„Was iſt denn das wieder?“ ſagte Aloyſe.„Hier iſt ein Menſch, der behauptet, er ſei hierher geſchickt, um uns Euren Tod zu melden, Martin⸗Guerre!“