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Leiſe ſagte er ein paar Worte zu der Amme und dieſe entfernte ſich. Dann trat er auf Martin zu und fragte:
„Und Babette, Undankbarer?“
„Babette, welche Babette?“ verſetzte der Stall⸗ meiſter ganz erſtaunt.
„Diejenige, welche Du verführt haſt, Unwür⸗ diger.
„Ah! gut! Gudule!“ ſagte Martin.„Ihr irrt Euch im Namen. Es iſt nicht Babette, es iſt Gudule, gnä⸗ diger Herr. Ah! ja, die Arme! doch offenherzig geſpro⸗ chen, ich habe ſie nicht verführt, ſie hat ſich ganz allein verführt, das ſchwöre ich Euch.“
„Wie! noch eine Andere!“ rief Gabriel.„Aber dieſe kenne ich nicht, und wie es ſich auch verhalten mag, ſie kann nicht ſo ſehr zu beklagen ſein, als Ba⸗ bette Peugoy.“
Martin⸗Guerre wagte es nicht, aufzubrauſen, wäre
er aber vom Rang des Vicomte geweſen, ſo würde er es ſicherlich gethan haben. „Hört, gnädiger Herr, ſie ſagen Alle hier, ich ſei ein Narr, und dadurch, daß ich es fortwährend ſagen höre, glaube ich, beim heiligen Martin! daß ich einer werde. Indeſſen habe ich wohl noch meine Vernunft und mein Gedächtniß, was Teufels! und im Falle der Noth, gnädiger Herr, obgleich ich vielfache Prüfungen und Unglück für zwei auszuſtehen gehabt habe, im Falle der Noth vermöchte ich Euch Punkt für Punkt zu erzählen, was mir ſeit drei Monaten, ſeitdem ich Euch verlaſſen, begegnet iſt. Wenigſtens“ fügte er bei,„die Umſtände, deren ich mich meinerſeits er⸗ innere.“
„Ich wäre in der That begierig zu erfahren, wie Du Dein ſeltſames Benehmen erklären willſt.“
„Nun, gnädiger Herr, als wir Saint⸗Quentin ver⸗ ließen, um die Mannſchaft von Herrn von Vaulvergues zu holen, ſchlugen wir jeder einen andern Weg ein,


