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Elyot hatte ſogar Mühe, ſie mir ſo ſchnell zuſammen⸗ zubringen.“
„Er muß abermals auf's Schnellſte eine gleiche Summe und ſogar eine noch ſtärkere anſchaffen,“ ſprach Gabriel.„Doch hierum handelt es ſich noch nicht. Es iſt heller Tag. Ich gehe in den Louvre und ſpreche mit dem König.“
„Wie! gnädiger Herr, ohne eine Minute auszu⸗ ruhen! Ueberdies bedenkt Ihr nicht, daß es kaum ſie⸗ ben Uhr iſt, und daß Ihr die Thore, die man erſt um neun Uhr öffnet, verſchloſſen finden werdet.“
„Das iſt richtig,“ erwiederte Gabriel,„ich muß noch zwei Stunden warten! O mein Gott! gib mir Geduld, noch zwei Stunden zu warten, da ich zwei Monate warten konnte. Aber ich werde doch wenigſtens Herrn von Coligny und Herrn von Guiſe zu Hauſe finden?“
„Nein, denn ſie ſind wahrſcheinlich im Louvre. Auch empfängt der König nicht vor Mittag, und ich befürchte, Ihr dürftet ihn nicht früher ſehen. Ihr habt alſo drei Stunden, um Euch mit dem Herrn Admiral und mit dem Herrn General⸗Lieutenant des Königreichs zu beſprechen. Das iſt, wie Ihr wißt, der Titel, mit dem der König unter den gegenwärtigen ernſten Um⸗ ſtänden Herrn von Guiſe bekleidet hat. Mittlerweile, gnädiger Herr, werdet Ihr es nicht ausſchlagen, einige Erfriſchung anzunehmen und Eure alten, getreuen Die⸗ ner zu empfangen, welche ſo lange nach Eurer Rückkehr geſchmachtet haben.“
In dieſem Augenblick und als wollte er in der That den jungen Mann in ſeiner ſchmerzlichen Erwar⸗ tung beſchäftigen und zerſtreuen, ſtürzte Martin⸗Guerre, ohne Zweifel von der Ankunft ſeines Herrn unterrich⸗ tet, in das Zimmer, bleicher noch vor Freude, als von den Folgen ſeines Leidens.
„Wie! Ihr ſeid es! wie! Ihr hier, gnädiger Herr?“ rief er.„Oh! welch' ein Glück!“


