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ſchlecht in die Unbeweglichkeit. Er beſchloß, ſich ſogleich nach Hauſe in die Rue des Jardins⸗Saint⸗Paul zu be⸗ geben, wo er wenigſtens etwas über das, was er wünſchte oder befürchtete, erfahren könnte.
Sein Weg führte ihn vor die finſteren Thürme des Chatelet.
Er hielt auch vor dieſer Unglückspforte an. Ein kalter Schweiß badete ſeine Stirne. Seine Vergangen⸗ heit und ſeine Zukunft waren hier hinter dieſen feuchten Mauern. Aber Gabriel war nicht der Mann, der der Gemüthsbewegung eine lange Zeit gönnte, die er nützlicher zum Handeln verwenden konnte. Er ſchüt⸗ telte die düſtern Gedanken von ſich ab und ſetzte ſich mit einem:„Vorwärts!“ wieder in Marſch.
Als er vor ſeinem Hotel ankam, das er ſo lange nicht geſehen hatte, glänzte ein Licht hinter den Schei⸗ ben des untern Zimmers. Die wachſame Aloyſe war ſchon aufgeſtanden.
„ Gabriel klopfte an und nannte ſich. Zwei Minuten nachher lag er in den Armen der guten würdigen Frau, die ihm als Mutter gedient hatte.
4 A5 Ihr hier, gnädiger Herr! Ihr hier, mein ind!“
Das war Alles, was ſie zu ſagen die Kraft hatte.
Gabriel, nachdem er ſie zärtlich umarmt, wich einen Schritt zurück und ſchaute ſie an..
In dieſem tiefen Blick lag eine ſtumme Frage, welche klarer war, als alle Worte.
Aloyſe begriff auch, und dennoch neigte ſie das Haupt und antwortete nicht.
„Alſo keine Kunde vom Hofe?“ ſagte der Vicomte, als ob ihm die in dieſem Stillſchweigen enthaltene Of⸗ fenbarung nicht genügte.
„Keine Kunde, gnädiger Herr,“ antwortete die Amme.
„Oh! ich vermuthete es. Wenn etwas Glückliches


