Teil eines Werkes 
4.-7. Bdchn (1847)
Entstehung
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Schritte mit zwei Pfeilſchüſſen die Augen dieſes ſchö⸗ nen Hirſches ausgehöhlt. Man ſieht noch in Saint⸗ Quentin, in der Rue Saint⸗Martin, das herrliche Ge⸗

ſtänge. Auf zehn Meilen in der Runde kannte man

damals das ſtattliche Geweih und den Weber. Jean Peugoy war alſo gleichſam die lebendige Stadt, und jeder Einwohner von Saint⸗Quentin vernahm, wenn er ihn hörte, die Stimme ſeines Vaterlandes. * Deshalb rührte ſich Keiner mehr, als der Weber

mitten unter dem Lärmen ausrief:

„Stille!“

—„Ja, ſtille!“ fuhr er fort,„ich bitte Euch, meine

guten Landsleute und theure Gefährten, ſchenkt mir

eine Minute Aufmerkſamkeit. Betrachten wir, wenn es Euch gefällt, mit einander, was wir ſchon gethan ha⸗ ben, und es wird uns vielleicht über das belehren, was wir noch thun ſollen. Als der Feind unſere Mauern

zu belagern anfing, als wir unter der Anführung des

furchtbaren Emanuel Philibert alle dieſe Spanier, Engländer, Deutſche und Wallonen wie Unglücksheu⸗ ſchrecken um unſere Stadt her niederfallen ſahen, nah⸗ men wir unſer Schickſal muthig an, nicht wahr? Wir murrten nicht, wir klagten die Vorſehung nicht darüber

an, daß ſie gerade Saint⸗Quentin als das Sühnopfer

Frankreichs bezeichnete. Der Herr Admiral wird uns in dieſer Hinſicht Gerechtigkeit widerfahren laſſen; von dem Tage an, wo er hier ankam und uns den Bei⸗

ſtand ſeiner Erfahrung und ſeines Muthes brachte,

ſuchten wir ſeine Pläne durch unſere Perſonen und durch unſere Güter zu unterſtützen. Wir haben unſere Mundvorräthe, unſere Güter und unſer Geld preisge⸗ geben, und ſelbſt die Armbruſt, die Pike oder die

Haue genommen. Diejenigen, welche nicht Schildwa⸗ chen auf den Wällen waren, machten ſich zu Arbeitern in der Stadt. Wir trugen dazu bei, die meuteriſchen

Bauern der Umgegend, welche ſich weigerten, mit ihrer

Arbeit die Zufluchtsſtätte zu bezahlen, die wir ihnen