Teil eines Werkes 
4.-7. Bdchn (1847)
Entstehung
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5 ½ der Admiral ſprach, ohne ſich entmuthigen zu laſſen: „Meine Herren, n Wort. Entgehen uns unſere Mauern, wie Ihr geſagt habt, Herr Laurford, ſo haben wir, um ſie zu erſetzen, muthige Soldaten,

lebendige Wälle. Iſt es mit ihnen und unter der ei⸗

frigen Mitwirkung der Bürger nicht möglich, die Ein⸗ nahme der Stadt um einige Tage zu verzögern? Und was heute noch ſchmählich wäre, würde dann glorreich ja, die Feſtungswerke ſind zu ſchwach, das gebe ich zu, doch unſere Truppen ſind zahlreich genug, nicht wahr, Herr von Rambouillet?“ „Herr Admiral,“ ſprach der aufgerufene Kapitän, „wären wir dort auf dem Platze, mitten unter der Menge, welche den Erfolg unſerer Berathungen erwar⸗ tet, ſo würde ich Euch antworten: ja; denn man müßte Allen Hoffnung und Vertrauen einflößen. Doch hier im Rathe, vor dieſen durch ihren Muth erprobten Män⸗ nern, zögere ich nicht, Euch zu ſagen, daß die Mann⸗ ſchaft nicht genügt für den harten, gefahrvollen Dienſt, den wir zu thun haben. Wir haben Waffen allen den⸗ jenigen gegeben, welche ſie zu tragen im Stande wa⸗ ren. Die Anderen find bei den Vertheidigungsarbeiten beſchäftigt, zu denen Kinder und Greiſe beitragen. Selbſt die Frauen helfen uns, indem ſie den Verwun⸗ deten beiſtehen und ſie pflegen. Nicht ein Arm iſt un⸗ nütz, und dennoch fehlt es an Armen. Auf keinem Punkte der Wälle iſt ein Mann zu viel, und häufig ſind es zu wenig. Man mag immerhin ſich vervielfäl⸗ tigen, und kann es doch nicht machen, daß nicht fünfzig Mann mehr an der Porte Saint⸗Jean, und wenigſtens fünfzig weitere auf dem Boulevard Saint⸗Martin noth⸗ wendig ſind. Die Niederlage an Saint-Laurent hat

uns der Vertheidiger beraubt, auf die wir hoffen konn⸗ ten, und wenn Ihr keine von Paris erwartet, Herr 4

Admiral, ſo iſt es Eure Sache, in Betracht zu ziehen,

ob in einem ſolchen äußerſten Fall Grund vorhanden