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Mann, lebende Mauern, verloren, welche jedoch nie die ſteinernen Mauern werden erſetzen können. An der Porte Saint⸗Jean ſteht nur noch der große Thurm, und der beſte Theil des Mittelwalles iſt niedergeriſſen. Wohl iſt dort eine ganz geſchloſſene und zugerüſtete Ge⸗ genmine, doch ich befürchte, wenn man ſie gebrauchen will, wird ſie den großen Thurm einſtürzen machen, der noch allein die Angreifenden im Schach hält, wäh⸗ rend ſeine Trümmer ihnen als Leitern dienen würden. Im Flecken Remicourt haben die Laufgräben der Spa⸗ nier die Rückſeite des Grabens durchbrochen, und ſie haben ſich dort unter dem Schutze einer Blendung feſt⸗ geſtellt, unter der ſie die Mauern ohne Unterlaß an⸗ greifen. Ihr wißt endlich, Herr Admiral, daß die Feinde auf der Seite des Fauburg d'Fle nicht nur Herren der Gräben, ſondern auch des Bonlevard und der Abtei ſind, und daß ſie ſich dort ſo gut einquartiert haben, daß es kaum mehr möglich iſt, ihnen auf dieſem Punkte Schaden zuzufügen, während ſie Schritt für Schritt die Bruſtwehr, welche nur fünf bis ſechs Fuß dick iſt, ge⸗ winnen, mit ihren Batterien die Arbeiter des Boule⸗ vard de la Reine in den Flanken faſſen, und eine ſolche Verheerung unter ihnen anrichten, daß man darauf verzichten mußte, ſie bei dieſem Werke zurückzuhalten. Der Reſt der Wälle würde ſich vielleicht noch halten, doch das ſind vier tödtliche Wunden, durch welche das Leben der Stadt bald entſtrömen muß, Herr Admiral. Ihr habt Wahrheit von mir verlangt, ich gebe ſie Euch, ſo traurig ſie auch iſt, und überlaſſe Eurer Weisheit 4 Behutſamkeit die Sorge, davon Gebrauch zu ma⸗ en.“
Hierüber entſtand abermals ein Gemurmel der Menge, und wenn es Niemand wagte, laut das Wort zu neh⸗ men, ſo ſagte doch Jeder leiſe:
„Das Beſte iſt, ſich zu übergeben und ſich nicht de unſeligen Wechſelfällen eines Sturms bloßzu⸗


