Eiligſt ging er hierauſ in den Ho
f des Lonvre hinab, wo Martin⸗Guerre ſeiner harrte.
Wohin gehen wir
nun, gnädiger Herr?“ fragte ihn der Stallmeiſter.
donnert, Martin, nach entin! wir müſſen über⸗ en in einer Stunde auf,
„Dahin, wo die Kanone Saint⸗Quentin! nach Saint⸗Qu morgen dort ſein und brech mein Braver.“
„Ah! deſto beſſer!“ rie
fMartin.„O großer, hei⸗ liger Martin, mein Patron,“
„ fügte er bei,„ich will mich noch darein fügen, daß ich ein Trinker, Spieler und Unzüchter bin. Doch ich
würde mich, das ſage ich uch zum Voraus, mitten durch
die feindlichen Batail⸗ lons ftürzen, wenn ich je feig w
äre.“
V. Jean Peugon der Weber.
Es fand im Rathhauſe der Stadt Saint⸗Quentin eine Verſammlung der militäriſchen Häupter und bür⸗ gerlichen Notabilitäten am 15. Auguſt ſtatt. Die Stadt hatte ſich noch nicht übergeben, doch man ſprach ſtark von Uebergabe. Die Leiden und die Entblößung der Einwohner hatten den höchſten Grad erreicht, und da ſie ihre Stadt nicht mehr zu retten hoffen durften, da ſich der Feind derſelben einen Tag früher oder ſpäter bemächtigen mußte, war
es nicht beſſer, wenig⸗ ſtens ſo viel Elend abzukürzen?
Gaſpard von Coligny, der muthige Admiral, den der Connetahle von Montmoreney, ſein Oheim, mit der Vertheidigung des Platzes heauftragt hatte, wollte


