Teil eines Werkes 
4.-7. Bdchn (1847)
Entstehung
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fallen wäre? Würdet Ihr den Mann, der Euch dieſe acht Tage des Widerſtandes und folglich Euer König⸗ reich gegeben hätte, auf die Gnade, die er von Euch forderte, warten laſſen? würdet Ihr um eine Gnade mit demjenigen feilſchen, welcher Euch ein Reich zu⸗ rückgegeben hätte?“

„Nein, gewiß nicht!“ rief der König,„Alles, was ein König vermag, würde dieſer Mann bekommen.“

„Der Handel iſt abgeſchloſſen, Sire, denn ein König kann nicht nur, er muß verzeihen, und dieſer Mann verlangt von Euch eine Verzeihung, und keine Titel, kein Geld.“

„Aber wo iſt er? Wer iſt dieſer Retter?“ fragte der König.

„Er ſteht vor Euch, Sire. Ich bin es, Euer ein⸗ facher Kapitän der Leibwachen; doch ich fühle in meiner Seele und in meinem Arm eine übermenſchliche Kraft und werde Euch beweiſen, daß ich nicht prahle, wenn ich mich anheiſchig mache, zugleich mein Vaterland und meinen Vater zu retten.“

„Euren Vater, Herr d'Ermès?“

„Ich heiße nicht d»Ermes,“ ſprach Gabriel;„ich bin Gabriel von Montgommery, der Sohn des Grafen Jacques von Montgommery, deſſen Ihr Euch erinnern müßt, Sire.“

„Der Sohn des Grafen von Montgommery!“ rief der König, indem er ſich erbleichend erhob.

Frau Diana rückte auf ihrem Stuhl mit einer

Bewegung des Schreckens zurück.

„Ja, Sire,“ ſprach Gabriel ruhig,„ich bin der Vicomte von Montgommery, der für den Dienſt, den er Euch dadurch leiſten wird, daß er Saint⸗Quentin acht Tage lang behauptet, nur die Freiheit ſeines Va⸗

ters von Euch verlangt.“

„Euer Vater, mein Herr,“ ſagte der König,„iſt todt, verſchwunden, was weiß ich? Ich weiß nicht, ww

Euer Vater iſt.“