Teil eines Werkes 
4.-7. Bdchn (1847)
Entstehung
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einen von ſeinen gewöhnlichen Streichen gemacht. Er wollte dem belagerten Saint⸗Quentin zu Hülfe eilen, der muthige Connetable! Steigt nicht ſo ſchnell hinauf, Herr d'Ermes, ich bitte Euch, ich habe nicht mehr Eure zwanzigjährigen Beine. Ich ſagte alſo, er habe dem Feinde eine Schlacht angeboten, der unerſchütter⸗ liche General! Das geſchah vorgeſtern, am 10. Auguſt, am Saint⸗Laurent⸗Tage. Er hatte ungefähr eben ſo viele Truppen, als die Spanier, eine bewundernswür⸗ dige Reiterei und die Elite des franzöſiſchen Adels. Nun wohl! er richtete die Dinge ſo gut ein, der er⸗ fahrene Feldherr! daß er in den Ebenen von Gibercourt und Lizerolles eine furchtbare Niederlage erlitt, und daß er ſelbſt gefangen genommen und verwundet wurde, und mit ihm alle diejenigen Anführer und Generale, welche nicht auf dem Schlachtfeld geblieben ſind. Herr von Enghien gehört zu den Letztern, und von der gan⸗ zen Infanterie ſind nicht hundert Mann zurückgekom⸗

men. Deshalb, Herr d'Ermes, ſeht Ihr alle Welt ſo

bewegt, und deshalb läßt mich Seine Majeſtät ohne Zweifel rufen.“ Großer Gott!“ rief Gabriel ſelbſt bei ſeinem per⸗ ſönlichen Schmerz von dieſem Unglück des Staats tief ergriffen,„großer Gott! können die Tage von Poi⸗ tiers und Azincourt wirklich für Frankreich wiederkehren? Aber Saint⸗Quentin, Monſeigneur?“ „Saint⸗Quentin hielt ſich noch beim Abgang des Boten, und der Neffe des Connetable, der Herr Ad⸗ miral Gaspard von Coligny, der die Stadt verthei⸗ digte, hatte geſchworen, die Mißgriffe ſeines Oheims dadurch zu mildern, daß er ſich eher unter den Trüm⸗ mern des Platzes begraben laſſen, als ihn übergeben würde. Doch ich befürchte ſehr, daß er zu dieſer Stunde ſchon begraben, und der letzte Damm, der den Feind aufhält, genommen iſt.“ „Dann wäre das Königreich verloren?“

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„Herr von Montmorench hat dort beim Heere wieder