Teil eines Werkes 
4.-7. Bdchn (1847)
Entstehung
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bewohne nicht das Schloß, ziehe Dich in unſer kleines

Haus zurück und bilde den Erben des edlen Grafen, wenn nicht gänzlich insgeheim, doch wenigſtens ohne Gepränge und ohne Geräuſch, ſo daß ſeine Freunde

ihn kennen, und daß ſeine Feinde ihn vergeſſen. Alle

unſere guten Leute dort, und der Verwalter und der Kaplan werden Dich in der großen Pflicht unterſtützen, die Dir der Herr auferlegt. Es iſt vielleicht beſſer, wenn Gabriel ſelbſt bis zu ſeinem achtzehnten Jahre den Namen, den er führt, nicht kennt und nur weiß, daß er ein Edelmann iſt. Du wirſt es übrigens ſehen. Unſer würdiger Kaplan und der edle Herr von Vimou⸗ tiers, der natürliche Vormund des Kindes, werden Dir mit ihrem Rath beiſtehen, doch ſelbſt vor dieſen ſichereren

Freunden verbirg das, was ich Dir erzählt habe. Be⸗

ſchränke Dich darauf, ihnen zu ſagen, Du fürchteſt für Gabriel die mächtigen Feinde ſeines Vaters.““

„Perrot fügte noch verſchiedene Warnungen bei, die er mir auf tauſenderlei Art wiederholte, bis ihn wieder ſeine Leiden, verbunden mit nicht minder ſchmerz⸗ lichen Schwächen, heimſuchten; er benützte jedoch den kleinſten Augenblick der Ruhe, um mich zu ermuthigen und zu tröſten.

„Er ſagte mir auch und ließ mich Eines verſpre⸗ chen, was, ich muß es geſtehen, nicht am wenigſten Energie von mir heiſchte, und mir nicht am wenigſten

Martern bereitete.

„„Für Herrn von Montmorency,““ ſprach er, „„liege ich im Kirchhof begraben. Ich muß alſo mit dem Grafen verſchwunden ſein. Fände ſich hier eine

Spur meiner Rückkehr, ſo wäreſt Du, Aloyſe, ver⸗ loren, und Gabriel vielleicht mit Dir! Doch Du haſt einen ſtarken Arm und ein muthiges Herz. Haſt Du

mir die Augen geſchloſſen, ſo raffe alle Kräfte Deiner

Seele und Deines Leibes zuſammen, erwarte Mitter⸗ nacht, und ſobald Jedermann hier nach der Anſtrengung des Tages entſchlummert iſt, trage meinen Leichnam

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