Teil eines Werkes 
4.-7. Bdchn (1847)
Entstehung
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„„Dieſe ſcheinbare Beſſerung iſt das Fieber, das ich Dir angekündigt. Doch Gott ſei Dank! das gräßliche Gewebe iſt vor Dir enthüllt. Du weißt nun, was Gott und die drei Mörder allein wußten, und Deine treue, feſte, muthige Seele wird, deſſen bin ich ſicher, dieſes blutige Geheimniß bis zu dem Tage be⸗ wahren, wo es, wie ich hoffe, Dir geſtattet iſt, es dem⸗ jenigen zu enthüllen, welcher ein Recht darauf hat. Du haſt den Schwur gehört, den Herr von Montgommery von mir forderte, Du wirſt mir dieſen Schwur wieder⸗ holen, Aloyſe. So lange es für Gabriel gefährlich ſein wird, ſeinen Vater am Leben zu wiſſen, ſo lange die drei allmächtigen Feinde, die meinen Herrn getödtet ha⸗ ben, vom Zorn Gottes in dieſer Welt gelaſſen werden, Du, Aloyſe. Schwöre dies Deinem ſterbenden

atten.““

„Weinend ſchwur ich und an dieſem heiligen Schwur bin ich zur Verrätherin geworden, gnädiger Herr, denn mächtiger und furchtbarer als je, leben Eure drei Feinde immer noch.

„Doch Ihr ſolltet ſterben, und wenn Ihr von meiner Offenbarung mit Weisheit und Vorſicht Ge⸗ brauch machen wollt, kann das, was Euch verderben ſollte, Euch und Euren Vater retten. Wiederholt mir doch, gnädiger Herr, daß ich kein unverzeihliches Ver⸗ brechen begangen habe, und daß der Abſicht wegen Gott und mein lieber Perrot mir meinen Meineid ver⸗ geben können.“

„In Allem dem iſt kein Eidbruch, fromme Frau,“ erwiederte Gabriel,„und Dein ganzes Benehmen iſt nur Ergebenheit und Heldenmuth. Doch vollendel vollende!“

„Perrot,“ fuhr Aloyſe fort, fügte noch bei:

„Bin ich nicht mehr, theure Frau, ſo wirſt Du klug daran thun, dieſes Haus zu ſchließen, die Diener zu entlaſſen, und mit Gabriel und unſerem Kinde nach Montgommery zu gehen. Und ſelbſt in Montgommerh