Teil eines Werkes 
4.-7. Bdchn (1847)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

ſonſt nur mit Schwierigkeit, und er mußte Feder und Papier wegwerfen.

„„Nun, ſo werde ich ſprechen,““ ſagte er,„„und Gott wird mich leben laſſen, bis ich vollendet habe. Denn wenn dieſer gerechte Gott die drei Feinde meines Herrn in ihrer Macht oder in ihrem Leben ſchlägt, was die vergänglichen Güter der Böſen ſind, ſo muß Herr von Montgommery durch ſeinen Sohn gerettet werden können.““

„Hierauf, gnädiger Herr,“ fuhr Aloyſe fort,„hier⸗ auf erzählte mir Perrot die ganze traurige Geſchichte, die ich vor Euch entrollt habe. Er machte jedoch lange und häufige Unterbrechungen, und wenn er ſich zu ſehr erſchöpft fühlte, um fortzufahren, befahl er mir, ihn

zu verlaſſen und mich den Leuten des Hauſes zu

zeigen.

„Ich erſchien, leider vhne Mühe, ſehr unruhig über

den Grafen und meinen Mann. Ich ſchickte Alle aus, um zuerſt im Louvre, ſodann bei ſämmtlichen Freunden des Herrn Grafen von Montgommerh, und endlich bei ſeinen eiufachen Bekannten Erkundigungen einzuziehen. Frau von Poitiers antwortete, ſie habe ihn nicht geſe⸗ hen, und Herr von Montmorency, er wiſſe nicht, warum man ihn beläſtige.

„So wurde jeder Verdacht von mir entfernt, was Perrot wollte, und ſeine Mörder konnten glauben, ihr

Geheimniß wäre im Kerker des Herrn und im Grabe.

des Stallmeiſters begraben.

„Als die Diener auf einige Zeit entfernt waren und ich Euch, gnädiger Herr Gabriel, einem derſelben an⸗ vertraut hatte, ſtieg ich wieder zu meinem armen Per⸗ rot hinauf, der muthig in ſeiner Erzählung fortfuhr.

„Gegen Mittag ſchienen ſich die furchtbaren Schmerzen, die er bis dahin ausgeſtanden hatte, ein wenig zu legen. Er ſprach leichter und mit einer ge⸗ wiſſen Belebtheit. Als ich mich hierüber freute, ſagte er traurig lächelnd:

——