„„Ich bedenke, wenn wir geſtehen, daß wir nur einen Leichnam gefunden und nur ein Grab gemacht 1 haben, ſo wird uns der Mann vielleicht nur fünf Pi⸗ B ſtolen ſtatt zehn geben. Wäre es vielleicht nicht das öf Beſte für unſern Vortheil, wenn wir die ſeltſame Flucht
des zweiten Leichnams verſchweigen würden?““ „„In der That!““ entgegnete der fromme Todten⸗ de
gräber.„„Wir ſagen nur, wir haben das Geſchäft
gethan, und das iſt dann nicht gelogen.““ ſch
„Perrot hatte indeſſen, nicht ohne tödtliche Schwä⸗ m chen, die Rue Aubry⸗le⸗Boucher erreicht. Da ſah er we
den Karren eines Gärtners vorüberkommen, der vom de Markte zurückkehrte, und er fragte den Führer, wohin Bl er ginge. der
„„Nach Montreuil,““ antwortete der Mann. Ar
„„Es wäre ſehr gutherzig von Euch, wenn Ihr na mich auf den Rand Eures Karrens bis zur Ecke der ſte Rue Gevoffroy⸗Lasnier, bei der Rue Saint⸗Antoine, wo ich wohne, ſitzen ließet.““ la
„„Steigt auf,““ ſprach der Gemüſegärtner.
„Perrot machte ſo ohne zu große Anſtrengung den ich Weg, der ihn von ſeinem Hauſe trennte, und dennoch Ei glaubte er mehr als zehnmal während der Fahrt vom i Leben in den Tod hinüberzugehen. Endlich in der Rue Geoffroy⸗Lasnier hielt der Wagen an.
„„Hollah! Freund, Ihr ſeid zu Hauſe,““ rief der Mi Gemüſegärtner. 53
„„Ich danke! mein braver Mann,“ ſagte Perrot. Ple
„Er ſtieg ab, ſtolperte fort, und war genöthigt, All ſich an der nächſten Wand zu halten, die er traf. ver
„„Der Kamerad hat einen Schluck über Durſt ge⸗ trunken,“ ſprach der Bauer,„„es lebe der Rauſch!““ ihn rief er und ging, ein Trinklied trällernd, ſeines Weges.
„Perrot brauchte eine Stunde, um vön der Rue letzt Saint⸗Antoine in die Rue des Jardins zu grige Zum Glück ſind die Januarnächte lang! er begegnete noch Niemand und kam gegen ſechs Uhr nach Hauſe.
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