„„Packt dieſen Menſchen!““ wiederholte der Graf von Montanſier.
„„Ah! ich bin noch nicht gefangen!““ rief Perrot.
„Und er nahm einen verzweifelten Anlauf, ſprang bis zu Herrn von Montgommery, fing an deſſen S mit einem Dolch zu durchſchneiden und rief ihm zu:
„„Helft Euch, gnädiger Herr, und laßt uns unſer Leben theuer verkaufen.““
„Doch er hatte kaum Zeit, ihm den linken Arm frei zu machen, denn er konnte ſich nur unvollſtändig vertheidigen, während er die Stricke des Grafen zu durchſchneiden ſuchte. Von allen Seiten umringt und bedrängt, warf ihn ein gewaltiger Streich, den er zwiſchen die Schultern erhielt, zu den Füßen ſeines Herrn, und er fiel bewußtlos und wie todt nieder.“
III. Paß die Plutflecken nie ganz verſchwinden.
„Was hierauf vorging, wußte Perrot nicht.
„Als er wieder zu ſich kam, war der erſte Eindruck, den er empfand, ein Eindruck der Kälte. Er ſammelte ſeine Gedanken, öffnete die Augen und ſchaute umher: es war immer noch finſtere Nacht. Er fand ſich auf dem naſſen Boden ausgeſtreckt und ein Leichnam lag an ſeiner Seite. Bei dem Schimmer der kleinen Lampe, welche beſtändig in der Niſche der Bildſäule der Jung⸗ frau brannte, erkannte er, daß er auf dem Cimetiére des Innocents*) war. Der Leichnam neben ihm war
3 Rirchhof bei Paris.
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