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über welchen mir Herr von Montmoreney Inſtructionen gab, die ich zu vollziehen habe. Ich verlangte zu die⸗ ſem Behuf einige Mann Escorte, doch er ſagte mir, es wären hier ſchon Bewaffnete genug, und ich ſehe in der That, daß Ihr zahlreicher ſeid, als es nöthig iſt, um die perſönliche Sendung zu unterſtützen, mit der man mich betraut hat. Wo iſt der Gefangene? Ah! hier iſt er! nehmt ihm den Knebel heraus, denn ich muß mit ihm ſprechen, und er muß mir antworten können.““
„Der gewiſſenhafte Anführer der Soldaten zögerte noch, trotz des entſchiedenen Tones von Perrot.
„Habt Ihr mir keinen geſchriebenen Befehl zu übergeben?““ fragte er.
„„Schreibt man Beſehle auf der Grove um zwei Uhr Morgens?““ erwiederte Perrot die Achſeln zuckend; „„Herr von Montmorency ſagte mir, Ihr wäret von meiner Ankunft in Kenntniß geſetzt.““
„„Das iſt wahr.““
„„Nun, was für Chicanen macht Ihr mir denn, mein braver Mann? Entfernt Euch, Ihr und Eure Leute, denn was ich dieſem Herrn zu ſagen habe, muß zwiſchen ihm und mir geheim bleiben. Ei! verſteht Ihr mich denn nicht? Weicht zurück, Ihr Leute.““
„Sie wichen in der That zurück, und Perrot näherte ſich Herrn von Montgommery, der nun von ſeinem Knebel befreit war.
„„Mein braver Perrot!““ ſprach der Graf, welcher ſeinen Stallmeiſter ſogleich erkannt hatte,„„wie kommſt Du hierher?““
„„Ihr ſollt es erfahren, gnädiger Herr, doch wir haben keine Minute zu verlieren; hört mich.““
„Er erzählte ihm in wenig Worten die Scene, welche bei Frau Diana vorgefallen war, ſowie den Entſchluß, den Herr von Montmorency gefaßt zu ha⸗ ben ſchien, auf immer das furchtbare Geheimniß der
Beleidigung mit dem Beleidiger zu begraben. Man


