Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchn (1847)
Entstehung
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„„Herr von Montmoreney, laßt mich,““ rief der Dauphin, der ſich gegen Montmorench ſträubte, welcher ihn zurückhalten wollte.

„„Gottes Oſtern! nein, ich werde es nicht zugeben, daß Ihr Euch mit dieſem Wüthenden ſchlagt. Zurück! herbei?““ rief er mit lauter Stimme.

„Und man hörte auch deutlich Frau Diana, welche ſich über die Treppe neigte, aus Leibeskräften rufen:

„„Zu Hülfe! kommt herauf, Ihr Leute, wollt Ihr Eure Herren erwürgen laſſen?““

„Dieſer Dalilahs⸗Verrath, denn ſie waren im Gan⸗ zen zu Zwei gegen Einen, trieb ohne Zweifel die blinde Wuth des Grafen auf's Aeußerſte. Vor Schrecken in Eis verwandelt, hörte ihn Perrot ſagen:

„„Bedarf es der höchſten Beleidigung, um Euch, Deinen Unterhändler und Dich, Heinrich von Valvis, von der Nothwendigkeit, mir Genugthuung zu geben, zu überzeugen?““

„Perrot nahm an, daß er ſodann auf den Dau⸗ phin zugegangen war und die Hand gegen ihn erho⸗ ben hatte. Heinrich ſtieß ein dumpfes Gebrülle aus. Doch Herr von Montmoreney hielt wahrſcheinlich den Arm des Prinzen zurück, denn während er ſtärker als je:„Zu Hülfe! zu Hülfe!““ ſchrie, hörte Perrot, der nicht mehr ſehen konnte, den Prinzen ausrufen:

„„Sein Handſchuh hat meine Stirne geſtreift: er kann nur noch von meiner Hand ſterben, Monkmorency!““

„Dies Alles war mit der Schnelligkeit des Blitzes vorgefallen. In demſelben Augenblick erſchienen die Leute von der Escorte. Es entſtand ein heftiger Kampf, und man vernahm einen gewaltigen Lärmen von ſtamp⸗ fenden Füßen und klirrenden Schwertern. Herr von Montmoreney ſchrie:

„„Bindet den Wüthenden.““

„Und der Dauphin:„„Tödtet ihn nicht! im Namen des Himmels tödtet ihn nicht!““

„Der zu ungleiche Kampf dauerte nur eine Minute.

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