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„„Er will den Prinzen beſchimpfen! er will den Prinzen tödten! zu Hülfe!““
„Und ohne Zweifel verlegen über die ſeltſame Rolle, die ſie ſpielte, ſtürzte ſie hinaus, trotz Herrn von Mont⸗ morench, der ihr ſagte, ſie möchte ſich beruhigen, ſie hätten zwei Schwerter gegen eines, und ein gutes Ge⸗ folge unten. Perrot ſah Frau Diana durch den Corri⸗ dor eilen und ſchluchzend in ihr Schlafzimmer fliehen, indem ſie ihre Frauen und die Leute des Dauphin rief.
„Doch ihre Flucht dämpfte die Hitze der zwei Geg⸗ ner durchaus nicht; Herr von Montgommery nahm voll Bitterkeit das Wort Gefolge, das man ausgeſprochen, auf und rief:
„Mit dem Schwerte ſeiner Leute gedenkt ohne Zweifel Seine Hoheit der Dauphin die Beleidigungen, die man ihm angethan, zu rächen?““
„„Nein, mein Herr,““erwiederte Heinrich ſtolz,„„das meinige wird genügen, um einen Frechen zu beſtrafen.““
„Beide legten ſchon die Hand an den Griff ihres Degens; doch Herr von Montmoreney trat dazwiſchen und ſprach:
„„Verzeiht, gnädigſter Herr, derjenige, welcher morgen vielleicht König ſein wird, hat nicht das Recht, heute ſein Leben zu wagen. Ihr ſeid nicht ein Menſch, Hoheit, Ihr ſeid eine Ration: ein Dauphin von Frank⸗ reich ſchlägt ſich nur für Frankreich.““ Wohl!““ rief Herr von Montgommerh,„„doch ein Dauphin von Frankreich, der Alles hat, entreißt mir dann nicht diejenige, in welche ich einzig mein Leben geſetzt, diejenige, welche für mich mehr iſt, als meine Ehre, mehr als mein Kind in der Wiege, mehr als meine unſterbliche Seele; denn ſie hätte mich dies Alles vergeſſen gemacht, dieſe Frau, die mich viel⸗ leicht hinterging! doch nein, ſie täuſchte mich nicht, das iſt unmöglich; ich liebe ſie zu ſehr! Gnädigſter Herr, ver⸗ zeiht mir meine Heftigkeit, meinen Wahnſinn, und laßt Euch herbei, mir zu ſagen, daß Ihr Diana nicht liebt.


