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„„Und Ihr habt es geglaubt, da Ihr herbeieilt, um Euch zu verfichern?““ verſetzte Frau Diana mit ſtolzem Tone.
„„Ich habe gelitten, Diana, und ich eilte herbei, um bei Euch ein Mittel gegen mein Leiden zu ſuchen.““
„„Nun habt Ihr mich geſehen,““ ſprach Frau von Poitiers.„Ihr wißt, daß ſie gelogen, laßt mich zur Ruhe gehen. Entfernt Euch in des Himmels Namen, Jacques.““
„„Nein, Diana,““ ſagte der Graf, ohne Zweifel unruhig über den Eifer, mit dem ſie ihn entfernen wollte;„nein, denn wenn ſie gelogen hätten, indem ſie behaupteten, der Dauphin wäre hier, ſo haben ſie vielleicht nicht gelogen, wenn ſie verſicherten, er würde dieſen Abend kommen, und es wäre mir ſehr lieb, wenn ich ſie ganz und gar von der Verleumdung überzeugen könnte.““
„Ihr werdet alſo bleiben, mein Herr?““
„„Ich werde bleiben, Madame. Legt Euch nieder, wenn Ihr krank ſeid, Diana, ich werde mit Eurer Er⸗ laubniß Euren Schlaf hüten.““
„Mit welchem Rechte, mein Herr, würdet Ihr das thun?““ rief Diana.„„Unter welchem Titel? Bin ich nicht noch frei?““
„„Nein, Madame,““ erwiederte mit feſtem Tone der Graf,„„es ſteht Euch nicht frei, einen rechtſchaffe⸗ nen Edelmann, deſſen Bewerbungen Ihr angenommen habt, zum Geſpötte des Hofes zu machen.““
„„Ich werde wenigſtens dieſe letzte Anmaßung nicht billigen,““ ſprach Frau Diana;„„Ihr habt eben ſo we⸗ nig das Recht, hier zu bleiben, als die Anderen ein Recht haben, Euch zu verſpotten. Ihr ſeid nicht mein Gatte, nicht wahr? So viel ich weiß, führe ich nicht Euren Namen?““
.„„Ei! Madame,““ rief nun Herr von Montgom⸗
mery in einer Art von Verzweiflung,„„was liegt mir varan, daß man mich verſpottet! Mein Gott! das iſt
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