Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchn (1847)
Entstehung
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len gegen dAuſſun gewettet, Frau von Poitiers wäre

dieſen Abend krank.““

„Euer Vater, Gabriel, erbleichte furchtbar.

„„Ihr habt in der That gewonnen, Herr von San⸗ cerre,““ ſagte er mit erſchütterter Stimme,„„denn die Frau Großſeneſchallin ließ mich ſo eben benachrichtigen, ſie könne Niemand empfangen, weil ſie plötzlich un⸗ päßlich geworden ſei.““

„„Ah!““ rief der Graf von Sancerre,„ich ſagte es doch! Meine Herren, Ihr werdet mir gegen d'Auſſun bezeugen, daß er mir hundert Piſtolen ſchuldig iſt.““

„Und Alle lachten wie die Narren. Doch der Graf von Montgommery blieb ernſthaft.

„„Meine Freunde,“ ſagte er mit einem etwas bitteren Tone,„„wollet Euch nun herbeilaſſen, mir dieſes Räthſel zu erklären.““

„„Meiner Treue! ſehr gern,““ erwiederte Herr von Boutieres;„„doch entfernt dieſe guten Leute.““

„Wir waren ſchon an der Thüre, Perrot und ich, doch der Herr Graf gebot uns durch ein Zeichen, zu bleiben, und ſprach zu den jungen Edelleuten:

„„Es ſind ergebene Freunde, und da ich über nichts zu erröthen habe, ſo habe ich auch nichts zu derbergen.““

„„Es ſei,““ erwiederte Herr von Langeais,„„das riecht zwar ein wenig näch der Provinz, doch die Sache geht im Ganzen mehr Euch an, als uns, Graf. Ich bin auch ſicher, daß ſie das große Geheimniß ſchon wiſſen, denn es iſt in der Stadt im Umlauf und Ihr werdet herkömmlicher Weiſe der Letzte ſein, der es er⸗ fährt.““

„„Aber ſprecht doch!““ rief der Graf von Mont⸗ gommery.

„„Mein lieber Graf,““ ſagte Herr von Langeais, „„wir werden ſprechen, denn es iſt uns peinlich, einen Edelmann wie wir und einen galanten Mann, wie Ihr ſeid, ſo täuſchen ſehen zu ſollen. Doch wenn