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Mißgriffen des Prinzen bemerkte und ſeine geringſten
Worte bewunderte, wie ſie ihn mit der Ueberzeugung
verließ, er ſei geiſtreich und reizend geworden, wie er in der That nach und nach bei ihr reizend und geiſtreich wurde, wie ſie allmälig in jeder Hinſicht die Gebie⸗ terin ſeines Herzens wurde und ihm zu gleicher Zeit Befehle, Lertionen und Glück gab, dies iſt die ewige und unüberſetzbare Komödie, welche ſich ſtets ſpielen, aber nie ſchreiben wird.
Und Montgommery? Oh! Montgommery liebte Diand zu ſehr, um ſie zu beurtheilen, er hatte ſich ihr zu blindlings hingegeben, um klar zu ſehen. Jedermann machte kängſt bei Hofe ſeine Bemerkungen über die neue Liebſchaft von Frau von Poitiers, als ſich der edle Graf immer noch in ſeinen ſorgfältig von Diana unterhaltenen Illuſionen wiegte. Das Gebäude, an deſſen Errichtung ſie arbeitete, war noch zu gebrechlich,
als daß ſie nicht hätte eine gewaltige Erſchütterung
und den ganzen Einſturz befürchten ſollen. Sie be⸗ hielt alſo den Dauphin aus Ehrgeiz und den Grafen aus Klugheit.
vom Uutzen der Freunde
Laſſen wir Aloyſe die Erzählung, welche für dieſe
Präliminarien nur die Unterlage geweſen ſind, fortſe⸗ tzen und vollenden.
„Meinem Mann, dem braven Perrot,“ ſagte ſie zu Gabriel, der ihr auſmerkſam zuhorchte,„waren auch die Gerüchte, welche ſich über Diana verbreiteten, und
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