Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchn (1847)
Entstehung
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Doch nachdem er nur kurz geſchwiegen, ſtand der König auf, um das Geſpräch abzubrechen, und ſagte heiter zu Diana:

„Wenn es ſich ſo verhält, Madame, ſo werden wir die Stelle des Großſeneſchalls, welche ſeit dem Tod von Herrn von Brézé, Eurem erſten Gemahl, erledigt geien iſt, Herrn von Montgommery zum Hochzeit⸗

geſchenk geben.“ Wur Herr von Montgommery, Sire, wird ſie an⸗ nehmen können,“ verſetzte Diana mit ſtolzem Tone, „denn ich werde eine treue und rechtſchaffene Gattin für ihn ſein und ihn nicht für alle Könige des Welt⸗ alls verrathen.“

Der König verbeugte ſich lächelnd ohne zu ant⸗

vz und entfernte ſich. Madame d'Etampes trug entſchieden den Sieg davon. Groll im Herzen, ſagte an demſelben Tag die ehr⸗ geizige Diana zu dem entzückten Jacques:

„Mein muthiger Graf, mein edler Montgommery, ich liebe Dich.“

XIX.

einrich 11. zu Tebzeiten ſeines Paters Erbſchaft einzuziehen anfing.

Die Heirath von Diana und vom Grafen von Mont⸗ gommery wurde auf drei Monate nach dieſer Zeit feſt⸗ geſtellt, und bei dem ſo verleumderiſchen, ſo aus⸗ ſchweifenden Hofe ging das Gerücht, in ihrem Drang

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