Montgommery gro und gute Augen „Handelte es
176 llen, weil er wie ich guten Geſchmack
hat?“
ſich um Madame d'Etampes, ſo wür⸗
det Ihr das nicht ſagen,“ murmelte Diana verletzt.
Sie trieb dieſes Geſpräch nicht weiter. Doch ſie beſchloß die Prüfung weiter zu treiben. Als ſie Jac⸗— gues von Montgommery einige Tage darauf wieder ſah, rief ſie ihn abermals:
„Wie! Herr als gewöhnlich?“ „Allerdings, muthsvoll,„denn
von Montgommery, noch trauriger,
Madame,“ antwortete der Graf de⸗ ich zittere, Euch beleidigt zu haben.“
„Nicht beleidigt, mein Herr, ſondern nur betrübt,“
ſprach die Herzogi
n.
„Oh! Madame,“ rief Montgommery,„ich, der ich all mein Leben geben würde, um Euch eine Thräne zu erſparen, wie kann ich Euch den geringſten Schmerz
verurſachen!“
„Ließet Ihr mich nicht hören, da ich die Geliebte des Königs ſei, ſo habe ich nicht das Recht, auf die Liebe eines Edelmanns Anſpruch zu machen.“
„Ah! das w konnte nicht mein
ar nicht mein Gedanke, Madame, es Gedanke ſein, da ich, ein Edelmann,
Euch mit einer eben ſo aufrichtigen, als tiefen Liebe zugethan bin. Ich wollte nur ſagen, Ihr könntet mi nicht lieben, da der König Euch liebte und Ihr den
König liebtet.“ „Der König
liebt mich nicht, und ich liebe den
König nicht,“ entgegnete Diana. „Gott des Himmels! dann könntet Ihr alſo mich
lieben?“ rief Montgommery.
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„Ich kann Euch lieben,“ erwiederte Diana ruhig,
„doch ich werde Euch nie ſagen können, daß ich Euch
liebe.“
„Warum dies, Madame?“
ich die Geliebte
„Um meinem Vater das Leben zu retten, konnte
des Königs von Frankreich werdenz
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