Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchn (1847)
Entstehung
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den großen Vortheil, auf eine andere Art ſchön zu ſein, für ſich hatte.

Als die Symptome der Vernachläßigung offenkun⸗ dig wurden, ſprach Diana zum erſten Male in ihrem Leben mit Jacques von Montgommery. Dies geſchah in den Tournelles, bei einem Feſte, das der König ſei⸗ ner neuen Favoritin gab.

Herr von Montgommery?“ ſagte Diana dem Gra⸗

fen rufen

S ſich ihr mit pochender Bruſt und ver⸗ bengte ſich linkiſch..

„Wie traurig ſeid Ihr, Herr von Montgommery!“

ſagte ſie.

„Zum Sterben, Madame.“

„Und warum dies, großer Gott?“ „Madame, ich möchte mich gern tödten laſſen.“

„Für irgend Jemand ohne Zweifel?“

„Für irgend Jemand wäre es ſehr ſüß; doch meiner Treue! für nichts wäre es auch ſüß.“

„Das iſt eine furchtbare Schwermuth,“ verſetzte Diana;„doch woher kommt dieſe ſchwarze Krankheit?“ „Weiß ich es, Madame?“

„Ich weiß es, Herr von Moutgommery. Ihr liebt mich.“

Jacques wurde ganz bleich, dann aber bewaffnete er ſich mit einer Entſchloſſenheit, die er ſicherlich nicht gebraucht hätte, um ſich mitten in ein feindliches Ba⸗ taillon zu werfen, und antwortete mit einer rauhen, zitternden Stimme:

„Nun wohl! ja, Madame, ich liebe Euch und das iſt ſchlimm.“

„Das iſt gut!“ verſetzte Diana lachend.

ſie unmöglich iſt, oder gerade weil ſie unmöglich iſt „Und warum iſt ſie unmöglich?“ fragte Di

„Was habt Ihr geſagt?“ rief Montgommery zit⸗ ternd.„Ahi nehmt Euch in Acht, Madame! dies iſt kein Spiel, es iſt eine aufrichtige, tiefe Liebe, obgleich

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