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„Allerdings, allerdings; dieſer Schritt kann uns unterſtützen. Doch er warte einige Augenblicke. Noch ein Wort, damit wir uns verſtändigen.“
Diana von Poitiers ertheilte dieſen Befehl dem Pagen, der wieder hinausging.
„Wenn der Vicomte d'Ermès zu Euch kommt, Diana,“ ſprach der Connetable,„ſo geſchieht es, weil ſich unerwartete Schwierigkeiten erheben, und weil der Fall ſehr verzweifelt ſein muß, daß er zu einem verzweifelten Mittel ſeine Zuflucht nimmt. Hört mich alſo wohl, und wenn Ihr meine Inſtruction genau be⸗ folgt, ſo wird Eure, ich geſtehe es, etwas gewagte Vermittelung beim König vielleicht unnöthig werden. Diana, um was auch der Vicomte bei Euch nachſuchen mag, verweigert es ihm. Bittet er Euch um ſeinen Weg, ſo ſchickt ihn auf die ſeiner Bahn entgegenge⸗ ſetzte Seite, will er, daß Ihr ja antwortet, ſo ſagt nein, und ja, wenn er auf ein Nein hofft. Seid ver⸗ ächtlich, hochmüthig, ſchlimm gegen ihn, kurz ſeid die würdige Tochter der Fee Meluſine, von der Ihr aus dem Hauſe Poitiers abſtammt, wie es ſcheint. Habt Ihr mich verſtanden, Diana? und werdet Ihr thun, was ich ſage?“
„Punkt für Punkt, mein Connetable.“
„Dann werden ſich die Strähnen des Galant ein wenig verwirren. Der Arme wirft ſich ſo in den Ra⸗
chen der..
Er wollte ſagen der Wölfin, doch er verbeſſerte ſich:„
„Der Wölfe. Ich laſſe Euch allein, Diana, und legt mir gut Rechenſchaft ab von dieſem ſchönen Prä⸗
tendenten. Heute Abend!“ Er war ſo gnädig, Diana auf die Stirne zu küſſen,
und entfernte ſich ſodaun. Man führte durch eine andere 3
Thüre den Vicomte d'Exmeès ein. Gabriel verbeugte ſich ehrfurchtsvoll vor Diana,
die ihm durch den hochmüthigſten Gruß antwortete; doch Gabriel bewaffnete ſich mit Muth für dieſen un⸗
„


