Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchn (1847)
Entstehung
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Anſtachelns, das ſchwöre ich Euch, und ohne dieſe teuf⸗ liſchen Unterſchiebungen..4

„Ah! willſt Du wieder anfangen?“ unterbrach ihn Gabriel,„ich muß gehen, und in einer Stunde gehſt Du auch, und vergiſſeſt keine von meinen Vorſchriften. Ein letztes Wort: Du weißt, daß ich ſeit mehreren Ta⸗

gen ſehr unruhig Aloyſe, meine Amme, aus der Nor⸗

mandie erwarte; kommt ſie in meiner Abweſenheit, ſo muß man ihr das Zimmer geben, das an das meinige ſtößt, und ſie empfangen, als ob dies ihr Haus wäre. Wirſt Du Dich deſſen erinnern?“

„Ja, gnädiger Herr.“

„Vorwärts! Martin, eile, Verſchwiegenheit und Geiſtesgegenwart vor Allem.“

Martin antwortete nur durch einen Seufzer und Gabriel verließ ſein Haus in der Rue des Jardins.

Er kam, wie er geſagt hatte, nach zwei Stun⸗ den zurück, das Auge zerſtreut, den Geiſt voll Unruhe. Als er eintrat, ſah er nur Martin, lief auf ihn zu, nahm aus ſeinen Händen den Brief, den er mit ſo großer Ungeduld erwartete, entließ Martin durch eine Geberde und las wie folgt:

„Danken wir Gott, Gabriel, der König hat nach⸗ gegeben, wir werden glücklich ſein. Ihr müßt ſchon die Ankunft des Herolds von England, der gekommen iſt, um im Namen der Königin Maria von England den Krieg zu erklären, und die Kunde von der großen Bewegung, die ſich in Flandern vorbereitet, vernom⸗ men haben. Dieſe, für Frankreich vielleicht bedrohlichen, Ereigniſſe find unſerer Liebe günſtig, Gabriel, da ſie das Anſehen des jungen Herzogs von Guiſe vermehren und das des alten Montmoreney vermindern. Der König hat jedoch noch gezögert. Aber ich flehte ihn an, Ga⸗ briel, ich ſagte ihm, ich hätte Euch wiedergefunden, Ihr wäret edel und tapfer, ich nannte Euch.. Der König erwiederte, ohne etwas zu verſprechen, er würde