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durch die entgegengeſetzte Seite, und in dem Augen⸗ blick, wo Diana beim König eintrat, trat der alte Mont⸗ morency bei ber Favoritin ein.
XIII.
Der Gipfel des Glüchs.
„Komm hierher, Meiſter Martin,“ ſagte an demſel⸗ ben Tag, beinahe zu derſelben Stunde Gabriel zu ſei⸗ nem Stallmeiſter,„ich muß meine Runde machen, und werde erſt in zwei Stunden nach Hauſe zurückkehren. Du, Martin, ſtellſt Dich an den bekannten Ort und erwarteſt dort einen Brief, einen wichtigen Brief, den Dir Jacinthe wie gewöhnlich zuſtellen wird. Verliere keine Minute und bring' ihn mir eiligſt; wenn meine Runde vollendet iſt, werde ich Dir übrigens entgegen⸗ gehen, wenn nicht, ſo erwarte mich hier. Haſt Du ver⸗ ſtanden?“
„Ich habe verſtanden, doch ich muß mir eine Gnade von Euch erbitten.“
„Sprich.“
Laßt mich von einer Wache begleiten, gnädiger Herr, ich beſchwöre Euch.“
„Eine Wache, um Dich zu begleiten, was ſoll dieſe
neue Tollheit? Fürchteſt Du Dich?“ „Ich fürchte mich,“ antwortete Martin mit kläg⸗ lichem Ton.„Es ſcheint, gnädiger Herr, ich habe in der letzten Nacht wieder ſchöne Streiche gemacht. Bis jetzt zeigte ich mich nur als Trunkenbold, Spieler und Raufer. Nun bin ich auch Urzüchter! ich, den ganz Artigues wegen der Reinheit ſeiner Sitten und der Un⸗


