Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchn (1847)
Entstehung
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male, Soödan, Humisres und Saint Andrö mit ſeinem Sohn.

Der Vicomte d'Ermés ſtand in ſeiner Eigenſchaft als Kapitän der Leibwachen mit bloßem Schwert bei der Thüre.

Das ganze Intereſſe dieſer Sitzung lag wie ge⸗ wöhnlich in dem Spiel der einander feindlichen, ehr⸗ geizigen Beſtrebungen der Häuſer Montmorency und Lothringen, welche an dieſem Tag im Rath durch den Connetable ſelbſt und den Cardinal vertreten wurden.

„Sire,“ ſprach der Cardinal von Lothringen,„die Gefahr iſt dringend, der Feind ſteht vor unſeren Thoren. Ein furchtbares Heer organiſirt ſich in Flandern und morgen kann Philipp unſer Gebiet überfallen und Marie von England Euch den Krieg erklären. Sire, Ihr braucht hier einen unerſchrockenen, jungen, kräftigen General, der kühn zu handeln vermag und deſſen Na⸗ men allein ſchon ein Gegenſtand des Schreckens für den Spanier iſt und ihn an neue Niederlagen erinnert.“

„Wie der Name Eures Bruders des Herrn von Guiſe zum Beiſpiel,“ ſagte Montmorency ironiſch.

„In der That, wie der Name meines Bruders,“ erwiederte muthig der Cardinal,„wie der Name des Siegers von Metz, von Renty und von Valenza. Ja, Sire, es iſt nothwendig, den Herzog von Guiſe raſch aus Italien zurückzurufen, wo ihm die Mittel fehlen, wo er die Belagerung von Civitella aufzuheben ge⸗ nöthigt geweſen iſt, und wo ſeine Gegenwart und die ſeines Heeres, welche gegen die Invaſion nützlich wären, für die Eroberung unnütz werden.“

Der Koͤnig wandte ſich nachläßig gegen Herrn von Montmorench um, als wollte er ſagen: Die Reihe iſt an Euch.

„Sire,“ ſprach der Connetable,„es ſei, ruft das Heer zurück, da dieſe pomphafte Eroberung Italiens,

wie ich es vorhergeſagt habe, auf eine ſo lächerliche

eiſe endigt. Doch wozu bedürft Ihr des Generals?