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heißen.. ſobald Ihr Euch nicht Montgommery nennt, geht Alles gut.“
„Und warum ſoll ich kein Montgommery ſein?“ verſetzte Gabriel erſchrocken.
„Oh! die Montgommery, unſere Nachbarn dort, haben, wie es ſcheint, dem König Böſes gethan, denn er grollt ihnen ſehr.“
„Ah! wahrhaftig?“ ſagte Gabriel, deſſen Bruſt ſich zuſammenſchnürte;„doch ſind es die Montgommery, die dem König Böſes gethan, oder iſt es vielmehr der König, der ſchlimm gegen die Montgommery verfahren?“
„Mein Vater iſt zu gut, um je ungerecht geweſen zu ſein, Gabriel.“
„Gut für ſeine Tochter, ja, doch gegen ſeine Feinde.
„Furchtbar vielleicht,“ perſetzte Diana,„wie Ihr es gegen die von Frankreich und vom König ſeid. Doch was iſt daran gelegen, und was gehen Euch die Mont⸗ gommery an?“
„Wenn ich jedoch ein Montgommery wäre, Diana?“
„Oh! ſagt das nicht, Freund.“
„Aber wenn es ſo wäre?“
„Wenn es ſo wäre,“ ſprach Diana,„wenn ich mich
zwiſchen meinen Vater und Euch geſtellt fände, ſo würde ich mich dem Beleidigten zu Füßen werfen, wer es auch ſein möchte, und ſo lange weinen und flehen, bis mein Vater meinetwegen Euch vergäbe, oder bis Ihr meinem Vater meinetwegen vergäbet.“
„Und Eure Stimme iſt ſo mächtig, Diana, daß ſich der Beleidigte ſicherlich ſchmiegen würde, vorausgeſetzt, daß kein Blut vergoſſen worden.“
„Oh! Ihr erſchreckt mich, Gabriel, das heißt die Prüfung lange genug ſortſetzen, doch nicht wahr, es war nur eine Prüfung?“*
„Ja, Diana, eine einfache Prüfung, Gott wird e
geſtatten, daß es nur eine Prüfung iſt,“ flüſterte er
gleichſam ſich ſelbſt zu.
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