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zuerſt ihre zwei Namen mit leiſer Stimme aus. Dies iſt die geheiligte Anrufung.
„Diana!“
„Gabriel!“
rathen?“
vorgerückt?“
„Ihr habt gehoͤrt, daß ſie mich gerufen.“
„Ihr wißt, daß der König dieſe Heirath will.“
„Doch Ihr willigt ein, Diana?“
„Doch Ihr hört auf Catharina, Gabriel.“
„Ein Wort, ein einziges,“ verſetzte Gabriel,„Ihr intereſſirt Euch alſo noch für das, was eine Andere mich kann fühlen laſſen? Was in meinem Herzen vor⸗ geht, macht Euch alſo etwas.“ 3
„Es macht mir,“ ſprach Frau von Caſtro,„es
macht mir, was Euch das macht, was in dem meinigen
vorgeht.“
„Oh! Diana, erlaubt mir, es Euch zu ſagen, Ihr ſeid eiferſüchtig, wenn Ihr ſeid wie ich; wenn Ihr ſeid wie ich, liebt Ihr mich wahnſinnig.“
„Herr d'Ermés,“ verſetzte Diana, welche einen Augenblick ſtreng ſein wollte, das arme Kind!„Herr nes ich heiße Frau von Caſtro.“
„Seid Ihr nicht Witwe, Madame? Seid Ihr
nicht frei?“ „Frei, ach!“
„Oh, Diana! Ihr ſeufzt. Diana, geſteht, daß
jenes Gefühl des Kindes, das unſere erſten Jahre durchduftete, eine Spur in dem Herzen der Jungfrau zurückgelaſſen hat. Geſteht, Diana, daß Ihr mich im⸗ mer noch ein wenig liebt. Oh! befürchtet nicht, man könnte Euch hören: Alle um uns her haben ſich ganz
den Späſſen dieſes Paraſiten hingegeben; ſie haben nichts Süßes zu hören und lachen. Ihr, Diana, lächelt
mir zu, antwortet mir, Diana, liebt Ihr mich?“
„Ihr werdet alſo Franz von Montmoreney hei⸗
„Ihr ſeid alſo in der Gunſt der Königin ſehr weit
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