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damit an, daß er die Staatsgefängniſſe von Paris be⸗ ſuchte und inſpieirte, ein peinlicher Anftrag, der einmal in jedem Monat von ihm zu verſehen war.
Er begann mit der Baſtille und endigte mit dem Chatelet.
Der Gouverneur übergab ihm die Liſte ſeiner Ge⸗ fangenen, nannte ihm diejenigen, welche geſtorben, krank, verſetzt oder freigelaſſen waren, und ließ ſie dann vor ihm die Revue paſſiren, eine traurige Revne, ein düſteres Schauſpiel. Er glaubte geendigt zu haben, als ihm der Gouverneur des Chatelet in ſeinem Regiſter eine beinahe weiße Seite zeigte, welche nur folgende ſeltſame, für Gabriel ſehr auffallende Note enthielt.
Nro. 21.&... Gefangener in geheimem
Gewahrſam. Verſucht er es nur, bei dem
Beſuch des Gvuverneur oder des Kapitäns der Leibwachen zu ſprechen, ſo hat man ihn ineinentieferen, härteren Kerkerzu bringen.
„Wer iſt dieſer ſo wichtige Gefangene? Darf man es wiſſen?“ fragte Gabriel Herrn von Salvoiſon, den Gouverneur des Chatelet.
„Niemand weiß es,“ antwortete der Gouverneur, „ich habe ihn von meinem Vorgänger übernommen, wie dieſer ihn von dem ſeinigen übernommen hat. Ihr ſeht auf dem Regiſter, daß das Datum ſeines Eintrittes weiß gelaſſen iſt. Man muß ihn unter der Regierung von Franz I. gebracht haben. Zwei⸗ oder dreimal hat er es, wie man mir ſagt, verſucht, zu ſprechen. Doch beim erſten Wort muß der Gouverneur, bei den ſchwer⸗ ſten Strafen, die Thüre ſeines Gefängniſſes ſchließen und ihn in einen härteren Kerker bringen laſſen, was auch geſchehen iſt. Es iſt nun nur noch ein Kerker übrig, der ſchrecklicher wäre, als der ſeinige, und dieſer Kerker wäre der Tod. Man wollte es wahrſcheinlich dahin kommen laſſen, doch der Gefangene ſchweigt jetzt. Ohne Zweifel iſt es ein furchtbarer Verbrecher. Er
hleibt beſtändig geſeſſelt, und um ſogar der Möglichkeit
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