Teil eines Werkes 
1.-3. Bdchn (1847)
Entstehung
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Doch es handbelte ſich darum, eine nach der andern dieſe vierundzwanzig ewige Stunden zu tödten, welche Gabriel vom erſehnten Augenblick trennten. Der junge Mann, den die Freude erquickte und der Paris kaum von einem Lager in das andere ziehend geſehen hatte, fing an, die Stadt mit Martin⸗Guerre zu durchlaufen, um eine anſtändige Wohnung zu ſuchen. Er hatte das Glück, die Wohnung, welche ſein Vater der Graf von Montgommery einſt innegehabt, leer zu finden. Er miethete ſie, ob ſie gleich etwas glänzend für einen einfachen Kapitän bei den Garden war. Doch Gabriel durfte nur an ſeinen treuen Elyot ſchreiben und ihn beauftragen, ihm eine Summe von Montgommery zu ſchicken. Er würde auch ſeine gute Amme Aloyſe auf⸗ fordern, zu ihm zu kommen.

Das erſte Ziel von Gabriel war erreicht. Er war nun kein Kind mehr, ſondern ein Mann, der ſchon ſeine Proben abgelegt, und mit dem man rechnen mußte; dem Glanz, der ihm von ſeinen Ahnen zukam, hatte er einen Ruhm, der ihm perſönlich war, beizugeſellen ge⸗ wußt. Allein und ohne eine andere Unterſtützung, als die ſeines Muthes, war er mit vierundzwanzig Jahren zu einem hohen Grade gelangt. Er konnte ſich endlich ſtolz derjenigen, welche ihn liebte, und denen, welche er haſſen mußte, bieten. Dieſe zu erkennen, dazu ver⸗ möchte ihm Aloyſe behülflich zu ſein; jene hatte ihn erkannt.

Gabriel entſchlummerte mit zufriedenem Herzen.

Am andern Tage ſollte er ſich bei Herrn von Boiſſy, dem Oberſtſtallmeiſter von Frankreich, einfinden, um ſeine Avelsproben zu übergeben. Herr von Boiſſy, ein red⸗ licher Mann, war der Freund des Grafen von Mont⸗ gommery geweſen. Er begriff die Gründe von Gabriel, ſeinen wahren Titel verborgen zu halten, und verpfän⸗ dete ſein Ehrenwort, das Geheimniß zu bewahren⸗ Hierauf ſtellte ihn der Herr Marſchall dAmville ſeiner

Compagnie vor. Gabriel fing unmittelbar ſeinen Dienſt